Politik

FPÖ sieht sich künftig in der Opposition [1:20]

Montag, 30. September 2019 | 07:13 Uhr

Demonstrativer Jubel bei der FPÖ auf der Wahlparty in Wien. Und das trotz eines schlechten Wahlergebnisses.

Nach der Affäre um Ex-Parteichef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache verlor die Partei bei den Parlamentswahlen

neun Prozentpunkte und rutschte auf 17,3 Prozent der Stimmen ab. FPÖ-Chef Norbert Hofer sieht Österreich und Wahlsieger Sebastian Kurz von der ÖVP vor einer schwierigen Regierungsbildung:

“Ich muss jetzt aber auch sagen, obwohl ich versprochen haben nicht so lang zu reden, dass jetzt natürlich auch für den Wahlgewinner es ganz schwer werden wird, Wahlversprechen auch umzusetzen. Denn die Wahlversprechen, die Sebastian Kurz abgegeben hat, dass mit den Grünen umzusetzen oder mit der SPÖ, das wird eine Challenge.”

Die FPÖ, die bis zuletzt wieder mit der ÖVP koalieren wollte, sieht sich laut Klubobmann Herbert Kickl nun auf der Oppositionsbank. Der “Wählerauftrag” sei “ein klarer”, sagte er. Parteichef Norbert Hofer sagte, er halte eine Regierungsbeteiligung für “sehr unwahrscheinlich”.

Von: reuters

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