Vermischtes

Gedenken an die Brücken-Katastrophe [1:31]

Mittwoch, 14. August 2019 | 15:00 Uhr

Die Bilder vom Einsturz der Morandi-Brücke in der norditalienischen Stadt Genua sind um die Welt gegangen.

Bei heftigem Regen fielen Autos und Lastwagen, die auf der Brücke unterwegs waren, rund 50 Meter in die Tiefe.

Bei der Katastrophe am 14. August 2018 kamen 43 Menschen ums Leben, Dutzende weitere wurde verletzt.

Die 1,2 Kilometer lange Brücke war zwischen 1963 und 1967 gebaut worden. Schon vor dem Einsturz soll es mehrfach Warnungen gegeben haben,

dass das Bauwerk möglicherweise gefährdet ist. In einem Mammutprozess sollen die Hintergründe der Tragödie aufgearbeitet und mögliche Schuldige benannt werden.

Zum Gedenken an die Tragödie vor einem Jahr kamen Politiker und Hinterbliebene am Mittwoch zum Unglücksort, wo noch immer Trümmer der Katastrophe liegen.

Zum damaligen Unglückszeitpunkt um 11 Uhr 36 gab es eine Gedenkminute. Bei einem Gedenkgottesdienst wurden die Namen der 43 Opfer verlesen.

Auch Staatspräsident Sergio Mattarella, Regierungschef Giuseppe Conte und Innenminister Matteo Salvini von der rechtspopulistischen Lega und der Chef der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung Luigi Di Maio waren vor Ort.

Die neue Brücke in Genua wird derzeit gebaut. Sie soll schon im kommenden April für den Verkehr geöffnet werden.

Von: reuters

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