Vermischtes

Greta sticht in See [2:20]

Mittwoch, 14. August 2019 | 16:37 Uhr

Etwas später als geplant legte die Rennyacht “Malizia II” am Mittwochnachmittag im Hafen von Plymouth, im Süden von England ab.

Zunächst musste noch eine Schlechtwetterfront abgewartet werden.

Mit an Bord: Die 16 Jahre alte Klima-Aktivistin Greta Thunberg, ihr Vater Svante sowie ein Kameramann.

Das Segeln übernehmen die Profi-Segler Boris Herrmann und dessen Freund und Teamkollege Pierre Casiraghi.

Um Flugreisen zu vermeiden, will Thunberg per Segelboot zum Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York reisen.

Kamerateams und Journalisten aus der ganzen Welt waren gekommen, um vor der Reise noch einmal mit Boris Herrmann und natürlich mit Greta zu sprechen.

Die 16-Jährige habe ihn tief beeindruckt, sagte Herrmann:

“Diese Reise symbolisiert zwei Dinge: es ist nicht einfach, fossile Brennstoffe zu ersetzen. Aber es ist absolut möglich. Und es kann, so hoffe ich, ein

großes Abenteuer werden. Es ermöglicht uns auch, näher zur Natur und zu uns selbst zu kommen. Diese Reise wird schwierig und herausfordernd werden.

3500 nautische Meilen über den Nordatlantik, mindestens zwei Wochen voller Lärm, Feuchtigkeit und dem Verzicht auf jeglichen Komfort.”

Sie freue sich über die Aufmerksamkeit der Medien für Klimathemen, sagte Greta. Auch wenn es wichtigere Aktionen gebe, als ihre Segeltour:

“Ich sage niemanden, was er tun oder lassen soll. Ich mache das nur, weil ich es selbst machen will. Und ich bin einer der wenigen Menschen auf der Welt, die das wirklich machen können.

Und ich habe mir gedacht, dass ich diese Chance nutzen sollte.”

Die Rennyacht ist mit Solarmodulen und Unterwasserturbinen ausgestattet, die Strom erzeugen. Das knapp zwanzig Meter lange und acht Tonnen schwere Boot kann mit bis zu 25 Knoten (das sind etwa 46 Stundenkilometer) über das Wasser rasen. Es gibt zwar viele technische Hilfsmittel an Bord, der Komfort hält sich aber ihn Grenzen.

So gibt es keine Dusche oder Toilette, für die Notdurft muss ein Eimer benutzt werden.

Von: reuters

Kommentare

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8 Kommentare auf "Greta sticht in See"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
faust dick
faust dick
Grünschnabel
9 Tage 16 h

Liebe Greta! Die Yacht fährt
mit Satellitennavigation, und der Satellit wurde mit einer Rakete ins
All geschossen. Rakete – C02, klingelts? Achso, kannst ja nicht wissen,
du bist ja mehr auf Demos als in der Schule.

noergler
noergler
Tratscher
9 Tage 13 h

@faust dick:
Oh wow GPS, das war bis jetzt das dämlichste von allen Argumenten.
Und selbst wenn sie mit einem Privatjet überall hinfliegen würde. Dadurch was sie macht und viele Leute zum nachdenken anregt, hätte sie immer noch eine bessere Ökobilanz als du.
Zum Thema Schule.. Ich gehe stark davon aus, die kleine kann 3mal so gut Englisch wie du 😉

barbara
barbara
Grünschnabel
9 Tage 14 h

Glaub aber das auch dieses Segelboot auch einen Motor hat oder rudern die aus dem Hafen.

lauthals
lauthals
Grünschnabel
9 Tage 14 h

da es eine Rennjacht ist und an Rennen teilnimmt ist lt Reglement ein Motor Vorschrift.

Mauler
Mauler
Superredner
9 Tage 16 h

Viel Glück in Amerika!
Fohrsch sowieso umschunscht ummi!
Dor Trump werds dor schun erklären!

lauthals
lauthals
Grünschnabel
9 Tage 13 h

Und das ganze Segelboot
wurde ohne Strom aus einem AKW oder Kraftwerk gebaut??? Sachen
gibts…und die Handys laufen wahrscheinlich mit Windkraft!!! 😂😂😂

Steve12
Steve12
Grünschnabel
9 Tage 13 h

Liebe Schreiber, CO2 ist nicht das Problem, diese Mädel wird nur benutzt: das Klima kann man nicht schützen eher die Umwelt. 

denkbar
denkbar
Kinig
9 Tage 11 h

Eure kläglichen Versuche Greta zu diskreditieren offenbaren eure MISSGUNST so offensichtlich 😂🤗😅🤣😄🤗😂😅

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