Vermischtes

Großrazzia gegen Rockerbande [1:53]

Mittwoch, 22. Mai 2019 | 12:29 Uhr

Großrazzia der Polizei am Mittwochmorgen in Köln. So wie hier waren die Beamten in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen im Einsatz.

Der Schwerpunkt der Aktion lag laut Polizei im Raum Köln und dem Ruhrgebiet.

Dabei richten sich die Ermittlungen gegen die Rockerorganisation „Al-Salam-313″. Mitglieder der Gruppe sollen laut Polizei aus dem Irak und Syrien stammen.

Der Einsatz richte sich gegen mehrere Beschuldigte der Organisation, sagte

Ulrich Faßbender, Sprecher der Polizei in Essen:

“Dieser Personengruppe wird vorgeworfen, im Kriminalitätsfeld der Schleuserkriminalität, Fälschungsdelikte, BTM- und Waffenhandel tätig zu sein. Wir haben heute morgen in ganz NRW bei 43 Objekten Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Wir haben Personen vorgeführt, deren Identität wurde überprüft. Wir sind momentan dabei, die sichergestellten Asservate zu sichten, um zu bewerten.

Um dann möglicherweise auch noch weitere Ermittlungen tätigen zu können.”

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul sprach am Mittwoch von einem erfolgreichen Schlag gegen die Kriminalität:

“Und dieser Einsatz zeigt vielleicht einmal mehr, dass die nordrhein-westfälische Polizei konsequent gegen jede Form von Kriminalität vorgeht. Insbesondere, dann wenn es sich um organisierte Kriminalität handelt. Wir lassen das in unserem Bundesland nicht zu. Manchmal dauert es dann ein bisschen, bis wir dann auch entsprechend handeln können.

Aber dann ist es wirkungsvoll. Und das, denke ich, ist heute gelungen.”

Die Rockergruppe war schon seit länger Zeit im Fokus der Ermittler.

Laut Reul wurden bei der Razzia unter anderem Drogen und Falschgeld sichergestellt, es habe außerdem eine Festnahme gegeben.

Insgesamt seien 800 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter auch Beamte des Spezialeinsatzkommandos.

Von: reuters

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