Vermischtes

Hessische Ministerin: Zustände bei “Wilke Wurst” nicht akzeptabel [1:24]

Montag, 18. November 2019 | 17:47 Uhr

“Wilke Wurst” und (noch) kein Ende: Die hessische Ministerin für Verbraucherschutz hat in ihrem Abschlussbericht zum Fall Wilke unzureichende Kontrollen durch den zuständigen Landkreis angeprangert. Ministerin Priska Hinz von den Grünen sage am Montag auf einer Pressekonferenz in Wiesbaden:

“Also, so wie das Unternehmen agiert hat, die hygienischen und baulichen Mängel nicht aufgearbeitet hat, so wie es ein verantwortungsvolles Unternehmen tut, hat es offenbar irgendwie kriminelle Energie. Aber offenbar. Also, ich kann das nicht am Ende entscheiden. Es überprüft ja die Staatsanwaltschaft aus gutem Grund, ob da was dran ist, ob das Verhalten strafbar war.”

Die Zustände bei “Wilke Wurst” seien nicht akzeptabel gewesen. Versäumnisse von Behörden und Verbesserungsbedarf machte Hinz auf vielen Ebenen aus. Der insolvente Betrieb “Wilke Wurst” im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Hessen ist seit Anfang Oktober stillgelegt. Mit Listerien befallene Wurstartikel hatten zu drei Toten und vielen Erkrankten geführt. Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.

Von: reuters

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