Vermischtes

Hurrikan Dorian: Suche nach Vermissten geht weiter [1:34]

Mittwoch, 11. September 2019 | 16:32 Uhr

In dem Ort Marsh Harbour auf den Bahamas sind die Spuren von Hurrikan Dorian unübersehbar. Der Sturm hat hier im Norden der Insel Great Abaco vergangene Woche nach Angaben der Organisation World Food Programme rund 90% der Infrastruktur zerstört.

Tausende Menschen leben seitdem in öffentlichen Gebäuden. Es fehlt an sauberem Trinkwasser, die Stromversorgung ist teilweise unterbrochen und die Sanitäranlagen werden nur langsam in Stand gesetzt.

Auch in der Hauptstadt Nassau sind Tausende Menschen in Notunterkünften untergebracht.

“Ich habe nichts mehr. Ich habe drei Kinder, ein Mädchen, zwei Jungen. Ich weiß nicht, was ich tun soll.”

“Ich habe alles verloren. Ich habe nur noch Gott und mein Leben. Obwohl ich an Gott glaube, ich könnte sterben. Ich habe mein Geld, meine Brieftasche, alles verloren. Ich habe nichts mehr.”

Mancherorts suchen Rettungskräfte mit Hilfe von Hunden nach Überlebenden. Doch immer öfter finden sie nur noch Leichen. Dutzende Menschen kamen bei dem Sturm ums Leben. Zehntausende verloren ihr zuhause.

Dorian war einer der stärksten karibischen Stürme der Geschichte der Region. Der Hurrikan der Kategorie 5 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 320 km/h wütete fast zwei Tage lang über den Bahamas. Die Schäden werden auf Milliarden US-Dollar geschätzt.

Von: reuters

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