Vermischtes

Innenleben von Tieren zu sehen [1:50]

Mittwoch, 12. Juni 2019 | 20:09 Uhr

In Ulm können Besucher zur Zeit das Innenleben von Tieren in Augenschein nehmen. Mehr als 100 Exponate sind Teil der Ausstellung KÖRPERWELTEN der Tiere von Körperwelten-Macher Gunther von Hagens. Er zeigt echte, durch ein Plastinationsverfahren konservierte Tierkörper. Dabei ersetzen Spezialisten Flüssigkeiten durch Silikonkautschuk.

“Faszinierend finde ich, wie man in so einen Organismus, in einen Körper reinschauen kann, und das Zusammenspiel der einzelnen Organe und Muskeln zu sehen. Und zu lernen, wie sich solche Sachen entwickelt haben über die Zeit.”

“Also die Ausstellung gefällt mir sehr gut, was ich gelernt habe, ist, dass das Nervensystem von einem Elefanten riesengroß ist. Und ich habe jetzt vor allem die Kuh speziell angeschaut, weil wir zu Hause einen Bauernhof haben und mich da einiges interessiert hat.”

“Also ich sehe sowas zum ersten Mal im Original. Ich habe das noch nie gesehen und es wirklich beeindruckend. Faszinierend. Man gewinnt völlig neue Einblicke in den menschlichen Körper und die Tiere. Wahnsinn.”

“Ich fand es eigentlich faszinierend. Ich wüsste nicht, was daran abstoßend sein soll. Es ist mögliche Tiere dargestellt. Wie sie wirklich gelebt haben. Die ganzen Adern und der ganze Knochenaufbau. Eine Sache, die man so nicht sieht.”

“Diese Dimension einfach mal live zu erleben, das hat man ja im Zoo nur von außen, diesmal von innen. Mal ganz interessant, sich das anzuschauen.”

Von Hagens Ausstellungen sind nicht unumstritten. Berlins Bezirk Mitte hatte jahrelang gegen das 2015 eröffnete Museum Körperwelten vor Gericht gekämpft. Ein Streitpunkt war die zum Teil nicht mehr nachvollziehbare Herkunft der Präparate.

Von: reuters

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