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Kaffeetrinken wollen die Leute trotzdem – Gastronomen vor BER-Eröffnung [1:41]

Freitag, 21. August 2020 | 18:00 Uhr

Die Flugzeuge sind da und auch die Zapfanlage scheint bereit. Nachdem es jahrelang nach einer schier unendlichen Geschichte aussah, soll der Hauptstadtflughafen BER Ende Oktober tatsächlich in Betrieb genommen werden. Gastwirt Harald Grunert, der in Berlins Mitte eine rheinisch inspirierte Kultkneipe betreibt, erinnert sich an die Ausschreibung für ein Lokal am sogenannten Marktplatz, auf dem rund 40 gastronomische Betriebe in Kürze ihre Speisen anbieten wollen.

“Für uns war es toll, weil wir waren gerade seit zehn Jahren aus Bonn gekommen, dass wir als Rheinländer auch noch diesen Schwerpunkt regional hier vertreten durften.”

Die Gastronomie an einem der größten deutschen Flughäfen soll eben auch regionale Einflüsse widerspiegeln. Je zu einem Drittel wird es internationale, nationale und Speisen aus der Gegend selbst geben, sagt Norbert Minhorst, der für diese Auswahl mit zuständig ist. Er geht davon aus, dass das Verpflegungsangebot gut angenommen wird, trotz der Stolperfalle Corona.

“Kaffeetrinken und Essen wollen die Leute trotzdem oder müssen wir trotzdem irgendwann. Von daher sind die Konzepte so geblieben, wie sie sind. Wir gehen davon aus, dass Sie während Corona gut funktionieren werden.”

Ein Verantwortlicher aus dem Duty-Free-Bereich weist beim Medientermin am Freitag noch auf im Vergleich zum Flughafen Tegel größere Verkaufsflächen hin und sagt, er rechne mit einem guten Start. Indes rechnet die deutsche Luftfahrtbranche wegen der Corona-Pandemie erst 2024 wieder mit einer Rückkehr zum Vorkrisenniveau. Die Passagierzahlen dürften wohl erst dann wieder den Stand von 2019 erreichen, teilte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft am Mittwoch mit.

Von: reuters

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