Politik

Katharina Fegebank – Hamburgs grüne Nummer zwei will nach oben [2:11]

Freitag, 14. Februar 2020 | 16:36 Uhr

Der Startschuss zum Hamburger Wahlkampf ist längst gefallen. Überall in der Stadt sind die Gesichter der Spitzenkandidatin zu sehen.

Für die Grünen tritt Katharina Fegebank an – seit fünf Jahren ist sie die Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt, nun möchte sie aufrücken in die erste Reihe.

Am Freitag gab es Wahlkampfverstärkung von der Bundesfraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckhardt.

Die derzeitige Wissenschaftssenatorin Fegebank hat es mit ihrer Partei vor allem auf einen konsequenten Klimaschutz abgesehen.

“Wir haben uns vorgenommen, europäische Klima-Hauptstadt zu werden, also schon 20, 35 klimaneutral. Wir stehen für eine echte Verkehrswende. Wir wollen den Strukturwandel, den Hamburg auch so dringend braucht über eine Stärkung von Wissenschaft und Innovationen voranbringen. Und wir wollen bezahlbares Wohnen mit dem Erhalt des grünen Charakters, des grünen Herzens der Stadt in Einklang bringen und natürlich für einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt streiten gegen Hass und Hetze.”

Fegebanks Gegner ist Peter Tschentscher, der Erste Bürgermeister der Hansestadt, mit dem sie derzeit die rot-grüne Koalition führt. Dabei könnte es auch bleiben: Die SPD hat seit Jahresende in Umfragen Schritt für Schritt ihren Vorsprung ausgebaut.

“Es ist sehr bedeutsam, dass wir als Hamburger SPD die stärkste politische Kraft bleiben, denn die Programme, die wir ja als Regierungsprogramm nicht nur in den Wahlkampf tragen, sondern die wir hinterher auch umsetzen, die erfordern schon, dass wir mit ganzer Kraft, indem wir die ganze Stadt im Blick haben, die Dinge beieinanderhalten und die Themen gemeinsam umsetzen. Und deswegen ist es schwer vorstellbar, dass das in schwierigen Koalitionen möglich ist, die ja in Deutschland auch überall Probleme haben.”

Jüngste Ergebnisse sehen laut Politbarometer des ZDF vom Freitag die SPD mit 37 Prozent als stärkste Kraft vorn, gefolgt von den Grünen mit 25 Prozent. Die CDU käme laut der Mainzer Forschungsgruppe Wahlen nur auf 13 Prozent, die Linke auf acht Prozent und die AfD auf sieben Prozent.

Die Wahl zur Bürgerschaft in Hamburg findet am 23. Februar statt.

Von: reuters

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