Politik

Laschet tritt an – Spahn soll Vize werden [2:09]

Dienstag, 25. Februar 2020 | 10:31 Uhr

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O-TON Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister: “Wir befinden uns als CDU, als Christlich Demokratische Union in der größten Krise unserer Geschichte. Eine Krise des Vertrauens, des Zusammenhalts und der Zuversicht. Wenn wir alle diesen Weg so weitergehen, riskieren wir unsere Zukunft als Volkspartei für und in Deutschland. Und ich will nicht, dass Angela Merkel die letzte Bundeskanzlerin der CDU in Deutschland gewesen ist. […] Klar ist: es kann nur einen Parteichef geben. Das bedeutet auch, dass jemand zurückstecken muss. Wenn alle ihre persönlichen Ambitionen absolut stellen, ist Zusammenarbeit und Zusammenhalt schwierig. Ich werde daher nicht für den Vorsitz der CDU kandidieren. Stattdessen unterstütze ich Armin Laschet bei seiner Kandidatur für den Parteivorsitz.”

O-TON Armin Laschet, Ministerpräsident NRW: “Und deshalb ist das klare Bekenntnis zu unserer Verfassung, das klare Bekenntnis auch gegen die rechte Gewalt, die wir in diesen Tagen erleben, etwas, was die Demokraten leisten müssen. Und Zusammenhalt ist deshalb für die Gesellschaft wichtig. Und er ist umso mehr auch wichtig für unsere Partei, für die Christlich Demokratische Union, die in ihrer Geschichte immer wieder gesellschaftliches Auseinanderdriften als Volkspartei zusammengeführt hat. Und deshalb war unser Gedanke: Das geht am besten zusammen. […] Unser Land braucht mehr Zusammenhalt, vor allem mehr Zuversicht. Man muss auch ausstrahlen, dass einem das Regieren Spaß macht, dass man nicht jeden Morgen überlegt: Wann ist die Koalition endlich zu Ende. Sondern das man eine Idee hat, wohin man Deutschland entwickeln will. […] Deshalb wollen wir zusammen dieses Angebot der Partei machen. Jens Spahn wird von Nordrhein-Westfalen mit vorgeschlagen für den stellvertretenden Bundesvorsitz der CDU, sodass auch dadurch sichtbar wird: Unterschiedliche Persönlichkeiten, Strömungen, Gedanken finden an der Spitze der CDU statt.”

Von: reuters

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