Politik

Merz weicht Frage nach CDU-Vorsitz aus [1:29]

Donnerstag, 13. Februar 2020 | 20:17 Uhr

Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz vermeidet eine Antwort auf die Frage, ob er sich um den CDU-Vorsitz bewerben werde. Man müsse sich jetzt ein paar Tage Zeit nehmen, um über das nachzudenken, was geschehen solle, sagte er am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung des Forums Mittelstand in Berlin.

“Wahrscheinlich wird der Zeitdruck in den nächsten Tagen noch einmal größer und dann wird es wahrscheinlich noch vor den Sommerferien eine Personalentscheidung geben. Aber das ist nicht nur eine Personalentscheidung. Das ist eine Richtungsentscheidung. Das ist eine Entscheidung, die auch mit Sachthemen verbunden sein muss. Aber wir führen jetzt Gespräche untereinander, miteinander mit der Parteivorsitzenden, und ich habe das ausdrücklich gesagt. Die Parteivorsitzende hat den Anspruch darauf, dass sie diesen Prozess führt. Ich habe ein Gespräch mit ihr in der nächsten Woche. Ich spreche natürlich auch mit anderen und es gibt etwas, was uns alle miteinander verbindet. Wir wollen dafür sorgen, dass die Union aus diesem Parteitag, der jetzt notwendigerweise stattfindet, gestärkt hervorgeht. Und ich will dazu einen Beitrag leisten. Ich sehe natürlich auch die Umfragen. Aber die Umfragen sind auch nicht alles. Wir müssen wirklich sorgfältig abwägen, in welcher Kombination und Konstellation wir in die nächste Bundestagswahl gehen.”

Neben Merz gelten auch Gesundheitsminister Jens Spahn und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet als Anwärter auf den CDU-Vorsitz. Kramp-Karrenbauer will kommende Woche mit allen drei Männern Gespräche führen, um die Weichen für die neue Aufstellung ihrer Partei zu stellen.

Von: reuters

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