Kultur

“Mid90s” – Regiedebüt von Jonah Hill [2:20]

Montag, 11. Februar 2019 | 16:02 Uhr

Der Titel des Films ist Programm: “Mid90s” so lautet der Name des Streifens, der in Los Angels in den 90er Jahren spielt und die Geschichte des 13-jährigen Stevie erzählt, der in einer Gruppe von Skatern seine neuen Bezugspersonen findet. Der Film feiert nun auf der Berlinale seine Deutschlandpremiere.

Das Werk ist das Regiedebüt von Jonah Hill, der bereits als Schauspieler mehrmals für einen Oscar nominiert gewesen ist. Und sein Besuch in Berlin als Regisseur hat eine ganz besondere Vorgeschichte:

“Dies war das erste Filmfestival, zu dem ich kam – mit 18. Ich war noch nie auf einem Filmfestival gewesen und ich hatte noch nichts mit Film zu tun. Es war vor meiner Karriere und ich wollte nur sehen, wie es ist und habe mich reingeschlichen. Es ist unglaublich, meinen ersten Film hier zu zeigen.”

Jonah Hill schrieb auch das Drehbuch zu dem Werk, das seine Weltpremiere bereits im September 2018 in Toronto hatte. Hintergründe zu dem Film erklärte der Autor auf einer Pressekonferenz am Sonntag in Berlin:

“Ich denke, dass viele Erstlingswerke sich um das Thema “Aufwachsen” drehen, weil die Filmemacher über die ersten 20 Jahre Ihres eignen Lebens nachdenken. Und obwohl ich nicht Stevie bin und dieser Film nicht mein Leben erzählt, gibt es eine Verbindung zu den Personen in dem Film, wie auch Dabney oder Lucas Hedges. Sie sind Leute, in denen ich mich wiedererkenne und auch das Gefühl, erwachsen zu werden und was es bedeutet, eine Gruppe von Menschen zu finden, die man zu seiner Familie machen möchte.”

Der Kinostart des Werks, in dem Jonah Hill selbst nicht mitspielt, ist in Deutschland für Anfang März geplant. Auf der Berlinale läuft der Film im Rahmen der Sektion Panorama.

Von: reuters

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