Vermischtes

Mutter und Kind gerettet: Orang-Utans wieder zuhause [1:38]

Montag, 14. Oktober 2019 | 17:53 Uhr

Diese beiden Orang-Utans, Mutter und Kind, konnten jetzt in Indonesien gerettet werden vor Waldbränden. Aber der Reihe nach:

Hier, in der Provinz West-Kalimantan, ist es dieser Tage so heiß und trocken, dass Buschfeuer oder auch bewusste Brandrodungen leichtes Spiel haben. Laut Tierschützern war der natürliche Lebensraum dieser beiden Orang Utans bereits verbrannt, das etwa 20 Jahre alte Muttertier und ihr rund acht Monate altes Kind flohen daraufhin offenbar in die Nähe eines Dorfes. Hier wurden Menschen auf sie aufmerksam. Auch, weil die beiden Menschenaffen anscheinend stark unter Wassermangel litten. Man nennt die beiden nun “Mama Sifa” und “Sifa”, wie Rettungs-Tierärztin Temia Twin Pangesti sagt:

O-Ton: “Eine Woche nach der Bestätigung, dass die beiden unfreiwillig hier gelandet waren, hatte unser Team noch immer keine Möglichkeit gesehen, sie einfach zurück in ihr Waldstück zu geleiten. Da es hier für sie auch keine Nahrung gab, entschieden wir, sie zu retten und dann mit speziellen Mitteln zurück in einen anderen Teil ihrer gewohnten Umgebung zu bringen.”

Die großflächigen Brände, nicht wenige anscheinend durch Menschen direkt ausgelöst als “Brandrodung”, gelten hier in Indonesien als die heftigsten der vergangenen fünf Jahre.

“Mama Sifa”, das Muttertier, wurde also betäubt, “Sifa” blieb natürlich “an Bord”. Die Orang-Utans wurden mit Nahrung wieder “aufgepäppelt”. Und anschließend konnten Mutter und Kind laut der Organisation “International Animal Rescue” noch am selben Tag in einem intakten Teil ihres heimatlichen Waldes wieder in die freie Wildbahn entlassen werden.

Von: reuters

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