Politik

Nato bekräftigt nach Trump-Vorwürfen Ziel für Verteidigungsausgaben [1:30]

Mittwoch, 11. Juli 2018 | 19:57 Uhr

Die Staats- und Regierungschefs der Nato-Staaten haben sich nach einem Eklat zwischen den USA und Deutschland zu ihrem Ziel bekannt, die Ausgaben für das Militär anzukurbeln. Man stehe fest hinter dem Plan, dass die Nato-Staaten ihre Wehrbudgets bis 2024 auf zwei Prozent der Wirtschaftskraft steigern

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg: „Wir haben der Verpflichtung zugestimmt, die Verteidigungsausgaben um zwei Prozent zu steigern. Das ist der Anfang. Wir müssen sicherlich noch eine Strecke gehen aber die gute Nachricht ist, dass wir jetzt liefern. Wenn wir ins Jahr 2014 zurückgingen und Experten fragen würden, ob die europäischen Verbündeten bis heute so einen Fortschritt machen würden, dann hätten das viele nicht für möglich gehalten, glaube ich.”

Eine faire Lastenverteilung sei Grundlage für den Zusammenhalt und die Solidarität der Allianz sowie Voraussetzung dafür, den anderen Mitgliedern bei einem Angriff beizuspringen.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor Deutschland als „Gefangenen Russlands” bezeichnet. Das Land habe seine Kohle- und Gaskraftwerke abgeschaltet und erhalte große Öllieferungen aus Russland. Deshalb werde es von Moskau kontrolliert.

Außenminister Heiko Maas widersprach den Vorwürfen. Man sei weder Gefangener Russlands noch der USA. Vielmehr sei die Bundesrepublik einer der “Garanten der freien Welt”.

Von: reuters

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!


wpDiscuz