Politik

Rackete: “Sind für den Zusammenbruch der Ökosysteme verantwortlich” [1:58]

Freitag, 20. September 2019 | 13:56 Uhr

HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet.

O-TON Carola Rackete, Seenotretterin und Klimaaktivistin: “Wir sind definitiv für den Zusammenbruch der Ökosysteme verantwortlich. Zumindest, weil wir die Eskalation der Krise nicht effizient verhindert haben. Ich kenne viele Leute, die eine Menge Schuldgefühle dafür haben, dass wir es nicht geschafft haben, die Dinge zu ändern. Wir sind in ein Wirtschaftssystem hineingeboren. das den Planeten durch immer mehr Konsum und Übernutzung von Ressourcen zerstört. Als ob die Erde keine physischen Grenzen hätte. Doch alle Warnungen wurden von der Politik missachtet. Weil es Menschen gibt, die von diesem. System so profitieren, wie es ist. Durch die aktuelle Politik steuern wir gerade, auf eine Kaskade von Kipelementen im Klimasystem zu, dodass die Temperaturen bis zum Ende des Jahrhunderts sogar vier bis sechs Grad steigen könnten. Einige Experten sagen, dass vielleicht nur eine Milliarde Menschen in der Lage sein könnten, auf so einem Planeten zu überleben. Es wurden Petitionen geschrieben und Märsche organisiert. Wir protestieren hier mit Abertausenden von Menschen. Aber erwarten wir, dass die Regierung nach nur einem Tag Streik Veränderungen schafft? Erwartet eine Gewerkschaft nach einem Streiktag einen Erfolg? Wenn wir erfolgreich sein wollen, können wir diese politische Arbeit und diese gesellschaftliche Verantwortung nicht allein auf den Schultern der Kinder und Jugendlichen ruhen lassen, die fast seit einem Jahr so konsequent streiken und genau dieses Thema auf der Tagesordnung halten.”

Von: reuters

Kommentare

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5 Kommentare auf "Rackete: “Sind für den Zusammenbruch der Ökosysteme verantwortlich”"


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sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

Blödsinn, die Klimaschwankungen hat es nachweislich immer gegeben. Nur muss es heutzutage politisch und kommerziell ausgeschlachtet werden und mit der moralischen Erpressung soll ins Gewissen der Leute geredet werden um sie zu steuern. Diese Schwankungen stammen von den unterschiedlichen Sonnenaktivitäten und haben mit dem CO2 überhaupt nichts zu tun. 

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 3 Tage

Dabei kommt das Wort “CO2” im Artikel gar nicht vor …
Es geht nicht nur um CO2 oder das Klima. Das wir (Menschheit) lange Zeit gehaust haben, als gäb’s kein morgen, ist kein Gerücht, das vor Kurzem enstanden ist. Wir haben Bodenschätze gefördert, wo immer es ging, haben die Schwächeren zu Sklaven gemacht. Was Belgien im Kongo angestellt hat, sucht seinesgleichen. Aber sie waren bei weitem nicht die einzigen Schuldigen.

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Das Wort CO2 braucht auch nicht vorzukommen….man hört es jeden Tag in den Medien..das böse böse CO2…man braucht nur die Klimadiskussion in Deutschland und überall zu verfolgen um zu wissen was wieder einmal für eine Sau durch’s Dorf getrieben wird. Batterieauto’s müssen her! Sofort! Woher der Strom kommen soll und wie er Produziert wird interessiert niemanden. aus was die Batterien bestehen und woher das Material kommt und vor allem wie man das ganze Gift entsorgt auch nicht..typisches Gehetze um wieder einmal eine Lobby zu bedienen.

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 2 Tage

Dann solltest du das zu einem Artikel schreiben, wo das Wort vorkommt. Hier jedenfalls ist es fehl am PLatz.

gschaidian
gschaidian
Tratscher
1 Monat 2 Tage
Vielleicht einmal nach Afrika reisen und dort gegen den Klimawandel demonstrieren. Der immense Bevölkerungszuwachs dort ist für die Umwelt sicher das am meisten schädlichste. Aber da hört man nichts, weil es in Wirklichkeit darum geht ein politisch anderes System zu forcieren und da die Klimadebatte herhalten muss. Aber mir ist überhaupt nicht bange, solange die EZB mit Zinssenkungen alles daran setzt um den Konsum anzutreiben und ja keine Rezension zu erzeugen, da können sie alle schreien solange sie wollen.Was getan wird ist eh nur bloße Symbolpolitik, denn den Wohlstand zurückfahren will im Grunde eh keiner, denn da trifft es die… Weiterlesen »
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