Politik

Regenwaldzerstörung geht weiter [0:45]

Dienstag, 01. Dezember 2020 | 07:12 Uhr

Der brasilianische Regenwald wird weiter mit hoher Geschwindigkeit zerstört. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 11.000 Quadratkilometer entwaldet, die Fläche ist etwa so groß wie der Libanon.

Der Regenwald gilt als extrem wichtig für das Klima. Dort werden riesige Mengen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid gebunden.

Umweltschützer führen die Abholzung auf die Politik von Präsident Jair Bolsonaro zurück. Als er 2018 ins Amt kam, lockerte er die Umweltgesetze. Seitdem nehmen Viehzucht, Sojaanbau und Bergbau im Amazonasgebiet zu.

Die brasilianische Weltraumagentur kontrolliert in jedem Jahr den Zustand des Regenwaldes. Dazu werden Satellitenbilder aufgenommen und mit vorherigen Aufnahmen verglichen.

Von: reuters

Kommentare

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1 Kommentar auf "Regenwaldzerstörung geht weiter"


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heris
heris
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Überall boomt die Holzindustrie in Europa — aber vom Regenwald darf kein Baum geschlagen werden — eine ganz schiefe Optik die hier betrieben wird.

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