Politik

Regenwaldzerstörung geht weiter [0:45]

Dienstag, 01. Dezember 2020 | 07:12 Uhr

Der brasilianische Regenwald wird weiter mit hoher Geschwindigkeit zerstört. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 11.000 Quadratkilometer entwaldet, die Fläche ist etwa so groß wie der Libanon.

Der Regenwald gilt als extrem wichtig für das Klima. Dort werden riesige Mengen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid gebunden.

Umweltschützer führen die Abholzung auf die Politik von Präsident Jair Bolsonaro zurück. Als er 2018 ins Amt kam, lockerte er die Umweltgesetze. Seitdem nehmen Viehzucht, Sojaanbau und Bergbau im Amazonasgebiet zu.

Die brasilianische Weltraumagentur kontrolliert in jedem Jahr den Zustand des Regenwaldes. Dazu werden Satellitenbilder aufgenommen und mit vorherigen Aufnahmen verglichen.

Von: reuters

Kommentare

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7 Kommentare auf "Regenwaldzerstörung geht weiter"


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Faktenchecker
1 Monat 10 Tage

Wenn wir Wald gegen Skipisten roden dürfen wir uns nicht aufregen.

Gret zolle ich Respekt!

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

Um so mehr Bio man diktiert umsomehr müssen die verlorenen Produktivitätsmengen aufgefangen werden.

bern
bern
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

@falsche Fakten
In Südtirol nimmt der Wald nicht ab sondern zu! Immer brav Produkte aus Palmöl und Fleisch von Übersee kaufen, dann klappts mit der Komplettrodung des Regenwaldes.

Tanne
Tanne
Superredner
15 Tage 13 h

Der Mensch lernt schnell: Massentierhaltung und Corona ist kein Widerspruch. Regenwald kahl schlagen und Klimaveränderung auch kein Widerspruch. Weniger ist mehr, ist auch kein Widerspruch. Aber der Mensch will immer mehr, und das ist auch kein Widerspruch. Was lernt uns all dies? Gar nichts, wir werden weiter machen wie bisher, nicht ganz, noch schneller, noch mehr, noch höher, wir wollen alles, und noch viel mehr, ohne Widerspruch.

bislhausverstond
8 Tage 20 h

Leider isch des so, wenn mir net bold awin zruckrudern, flieg ins olls um die ohrn…und corona isch erst dor unfong. Mir olle missn awin zufriedener und umsichtiger wearn, man konn holt net olm olls hobn. Vor 30 johr hots a net in winter jedes obst gebn, des von woass gott woher geliefert wordn isch, und die leit sem missn für an hungerlohn orbatn, lei damit mir jedozeit olls hobn kenn

ArminiusGermanicus
ArminiusGermanicus
Grünschnabel
7 Tage 8 h

@bislhausverstond
Es ist aber auch brutal schwer heute überhaupt noch durchzublicken.
Die Industrie hat es geschafft uns komplett zu verblöden. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich irgendeiner Werbung auf den Leim gehe.
Grundsätzlich gehört auf alle Produkte eine Herkunftsbezeichnung, damit man sich orientieren kann. China halt ich für hochgefährlich und würde es gerne boykottieren, fürchte aber, dass ich dann nicht mehr zum Einkaufen gehen darf.

bislhausverstond
3 Tage 9 h

Also wearn a die pandemien mehr

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