Vermischtes

Reul: Angreifer ging mit Messer und Knüppel auf Polizisten los [1:25]

Montag, 06. Januar 2020 | 16:19 Uhr

Am Sonntagabend wurde ein 37-jähriger Angreifer vor der Polizeiwache-Gelsenkirchen-Süd durch Schüsse eines Polizisten getötet.

Der nordrheinwestfälische Innenminister Herbert Reul informierte am Montag zu dem Vorfall.

“Dann soll der Angreifer zunächst mit einem Knüppel auf den Streifenwagen geschlagen haben. Nach unserer aktuellen polizeilichen Schriftlage soll der Angreifer anschließend mit diesem Knüppel und einem Messer

auf die Polizeibeamten zugegangen sein und dabei Allahu Akbar gerufen haben.”

Im weiteren Verlauf soll er dann mit einem Messer hantiert und zwei Polizisten bedroht haben.

“Nun zu dem Angreifer, da handelt es sich um einen 37-jährigen türkischen Staatsangehörigen, der seit 2002 in Deutschland lebt, der bereits mehrfach vorher polizeilich in Erscheinung getreten ist, unterschiedlich, aber unter anderem

wegen Körperverletzungsdelikten, wegen Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte.”

Aufgrund der möglichen Äußerung des geschiedenen, türkischen Staatsbürgers bewertet die Polizei den Angriff als Anschlag.

Den Ermittlungsbehörden liegen auch Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Täters vor.

Laut Angaben der Polizei fielen die tötlichen Schüsse durch einen 23 Jahre alten Polizeianwärter.

Die Durchsuchung hat – vorbehaltlich der noch ausstehenden Auswertung von Datenträgern – bisher die anfängliche Vermutung einer terroristischen Motivation nicht erhärtet.

Aus Gründen der Neutralität führt das Polizeipräsidium Krefeld die Ermittlungen dazu, ob der Gebrauch der Schusswaffe rechtmäßig war, oder nicht.

Auf die Aufforderung stehenzubleiben soll der Täter nicht reagiert haben. Der genaue Ablauf der Tat wird noch ermittelt, insbesondere die Frage, ob und wie der Mann die Beamten angegriffen hat.

Von: reuters

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