Vermischtes

Roboterdame Gisela zeigt Zukunftstrend für den digitalen Einkauf [1:49]

Mittwoch, 16. Mai 2018 | 18:50 Uhr

Dieser freundliche Roboter, der seit Mittwoch in einer Shoppingpassage in Berlin im Einsatz ist, könnte das Einkaufen auf eine ganz neue Ebene heben.

Seine Hersteller haben ihn “Gisela” getauft. “Gisela” ist praktisch Verkäuferin und Produzentin in einem.

Kunden können bei ihr online Produkt-Voucher kaufen und dann zusehen, wie ihre Bestellung angefertigt wird.

Der Roboter ist damit eine Verbindung von digitalem Handel und realer Welt, sagt Bikini Berlin-Geschäftsführerin Antje Leinemann:

“Der Mensch ist so gemacht, deswegen auch dieser Markplatzgedanke: Erlebnis, interagieren, menschlich miteinander sein. Das wird immer, immer, immer den Handel als Kern ausmachen. Aber der Schritt in diese Richtung, tatsächlich auch Fertigung und neue Attraktionen zu schaffen, das Erlebnis zu generieren, wird sicherlich ein Schritt in die Zukunft sein.”

Der kastenförmige Roboter kann seine langen Greifarme präzise steuern und arbeiten lassen. In nur sechs Minuten entsteht so zum Beispiel ein 3D-Puzzle in Form eines kleinen Roboters.

Aber auch ganz andere Produkte seien denkbar, sagt der Geschäftsführer der Herstellerfirma Pi4/robotics, Matthias Krinke:

“Also Robots&Girls hat jetzt Einiges noch geplant, wir werden Schmuck rausbringen, relativ zeitnah, und dann auch Tech-Fashion. Die Produkte werden aber auch immer so designed, dass sie dann vor Ort gebaut und individualisiert werden können.”

“Gisela” gehört zur Familie der sogenannten “Workerbots”. Irgendwann einmal – so die Vorstellung der Hersteller – soll es Einzelpersonen ermöglicht werden, solche Roboter zu kaufen.

Und diese dann für sich oder für andere arbeiten zu lassen.

Von: reuters

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!


wpDiscuz