Vermischtes

Schweden stellt Vergewaltigungsermittlungen gegen Assange ein [1:02]

Dienstag, 19. November 2019 | 15:46 Uhr

Die schwedische Justiz stellt die Ermittlungen wegen mutmaßlicher Vergewaltigung gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange ein. Die Untersuchung werde nicht fortgeführt, teilte Staatsanwältin Eva-Marie Persson nach einer Prüfung der Beweismittel am Dienstag mit.

“Ich gebe heute diese Pressekonferenz um ihnen meine Entscheidung mitzuteilen, dass ich die Voruntersuchungen im sogenannten Assange-Fall nicht

weiterführen werde.”

Nach Einschätzung von Persson reichen die Beweise für eine Anklage gegen Aussange nicht aus.

Dem Wikileaks-Gründer war vorgeworfen worden, im Jahr 2010 in Stockholm eine Frau vergewaltigt zu haben.

Er hatte die Vorwürfe stets bestritten.

2012 hatte er vor der Auslieferung nach Schweden Zuflucht in der ecuadorianischen Botschaft in London gesucht. Vor zwei Monaten hatte Ecuador das Botschaftsasyl jedoch beendet. Seit April sitzt er in Großbritannien eine fast einjährige Freiheitsstrafe wegen Verstoßes gegen Kautionsauflagen ab.

Von: reuters

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