Kultur

Tarantino räumt bei Golden Globes ab [1:50]

Montag, 06. Januar 2020 | 11:30 Uhr

Regisseur Quentin Tarantino und sein Film “Once Upon a Time in Hollywood” gehörten zu den großen Gewinnern bei der diesjährigen Verleihung der Golden Globes in Beverley Hills.

Tarantinos Erzählung über Hollywood zur Zeit der Manson-Morde bekam die Trophäen für die beste Komödie und das beste Drehbuch. Brad Pritt wurde als bester männlicher Nebendarsteller gekürt.

“Once Upon a Time in Hollywood” war Film Nummer 9 von Tarantino. Vermutlich will er dabei bleiben, nach Nummer 10 aufzuhören:

“Ich mag die Idee von einem 10-Filme-Werk. Besonders 10 Filme, mit denen ich die vergangenen 30 Jahre verbracht habe und alles gegeben habe. Und dann das Mikro weglegen und sagen, das war`s. Und es gibt noch viele andere Dinge, die man machen kann. Ich kann Theaterstücke schreiben oder dabei Regie führen. Ich könnte eine Fernsehshow machen. Ich kann viele verschiedene Dinge machen, aber die Filme bleiben bestehen.”

In der Sparte Drama gewann der Kriegsfilm 1917 des Regisseurs Sam Mendes. Dieser erhielt außerdem noch den Preis als bester Regisseur.

Joaquin Phoenix gewann den Globe als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in Joker. Und die amerikanische Schauspielerin Renée Zellweger wurde als beste Schauspielerin in dem Filmdrama Judy über die Schauspielikone und Sängerin Judy Garland ausgezeichnet.

Jennifer Aniston verlies eine Botschaft des australischen Schauspielers Russel Crowe, der wegen der Buschbrände in Australien geblieben war.

“Die Tragödie in Australien basiert auf dem Klimawandel”, zitierte Aniston. Und weiter: “Wir müssen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse handeln und unseren Planeten als den einzigartigen und wunderbaren Ort respektieren lernen, der er ist.”

Von: reuters

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