Wirtschaft

Thyssen-Stahlkocher fordern Investitionen [1:17]

Dienstag, 03. Dezember 2019 | 17:05 Uhr

Mehrere tausend Stahlkocher von Thyssenkrupp Steel Europe haben am Dienstag in Duisburg ihrem Unmut über den Kurs des kriselnden Konzerns Luft gemacht und ein klares Zukunftskonzept verlangt. Angesichts der Dauerkrise des Mutterkonzerns fürchten viele um ihre Jobs. Die IG Metall fordert für die nächsten Jahre rund 1,5 Milliarden Euro für Investitionen. Der nordrhein-westfälische IG-Metall-Chef Knut Giesler:

“Erstens ist Thyssen nicht Pleite, hat noch Möglichkeiten, sich auch Geld zu besorgen. Die Schatzinsel, die Elevator, der Aufzugsbereich, soll monetarisiert werden. Da soll Geld mitkommen. Aber wenn das gemacht wird, dann darf es kein Börsenspiel sein. Dann muss dieses Geld genutzt werden zur Sicherung der Zukunft des ganzen Konzerns. Deshalb: Thyssenkrupp ist nicht Pleite. Das Geld muss nur richtig eingesetzt werden.”

Thyssenkrupp steckt in einer der größten Krisen seiner Unternehmensgeschichte. Der Konzern will rund 6000 der weltweit etwa 160.000 Stellen streichen, davon rund 2000 in der Stahlsparte. Dem Werkstoffgeschäft machen seit Jahren weltweite Überkapazitäten, Billigimporte aus Fernost und immer schärfere Umweltauflagen zu schaffen.

Von: reuters

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