Politik

Trump zieht Vorhaben zurück [1:10]

Freitag, 12. Juli 2019 | 11:59 Uhr

US-Präsident Donald Trump nimmt von seinem Vorhaben Abstand, bei der Volkszählung im Jahr 2020 die Staatsbürgerschaft der Einwohner zu erheben. Der Plan war in den vergangenen Wochen stark umstritten gewesen. Der Oberste Gerichtshof hatte das Vorhaben im Juni blockiert. Weiter mit dem Gericht zu verhandeln hätte eine Verzögerung der Volkszählung nach sich gezogen, so Trump am Donnerstag.

Er wolle nun anders erfassen, wie viele nicht US-Bürger sich im Land befänden, und werde die zuständigen Behörden anweisen, die entsprechenden Datenbanken unter die Lupe zu nehmen, so Trump.

Trumps Kritiker hatten befürchtet, dass die Frage nach der Herkunft zu einer Verfälschung der Zahlen führen könnte. Etwa in dem Fall, dass sich Immigranten nicht mitzählen ließen, weil sie negative Konsequenzen durch die Erfassung ihrer Nationalität fürchteten. Besonders in den Staaten, in denen die Demokraten stark sind, leben viele Immigranten, die so unter Umständen im Zensus nicht erfasst würden.

Dies könnte dazu führen, dass ihnen am Ende weniger Finanzmittel zur Verfügung gestellt würden.

Von: reuters

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