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Vendée Globe: Favorit Alex Thomson muss aufgeben [1:52]

Montag, 30. November 2020 | 15:31 Uhr

Seit mehr als drei Wochen sind sie jetzt unterwegs: Die Seglerinnen und Segler, die beim “Vendée Gobe” mitmachen, das als härteste Rennen für Einhandsegler der Welt gilt.

Jetzt musste einer der Top-Favoriten aufgeben. Der Brite Alex Thomson brach das Rennen ab, nachdem er einen Schaden am Steuerbord-Ruder nicht reparieren konnte.

In einer Botschaft an seine Fans und Unterstützer zeigte sich Thomson am Boden zerstört:

“Normalerweise bin ich ein sehr positiver Mensch. Aber ehrlich gesagt, fühle ich mich jetzt ziemlich kaputt. Die vergangenen 20 Jahren war dieses Rennen mein Ziel. Wir sind so dicht wie nie daran heran gekommen und ich dachte wirklich, dass es möglich ist. Ich hatte das Boot meiner Träume und wir haben eine Kampagne gemacht, auf die ich sehr stolz bin. Trotz der Rückschläge der letzten Woche dachte ich, dass es möglich ist. Ich habe diesem Sport mein Leben gegeben. Das ist eine bittere Pille, die man schlucken muss.”

Der mehr als 40.000 Kilometer lange Kurs um die Erde führt die Hochsee-Segler unter anderem am Kap der Guten Hoffnung in Südafrika und an Kap Horn in Chile vorbei. Dabei sind die Sportler an Bord auf sich allein gestellt. Der aktuelle Streckenrekord liegt bei 74 Tagen, drei Stunden und 36 Minuten.

Mit dabei ist auch der deutsche Segelprofi Boris Herrmann, der mit seinem High-Tech-Segelboot “Seaexplorer – Yacht Club de Monaco” unterwegs ist. Genauso wie alle anderen Kontrahenten muss er – auf sich allein gestellt – Stürme und hohe Wellen meistern. Am Montag lag Herrmann gut im Rennen, an achter Stelle. Und bis zum Zieleinlauf kann noch viel passieren.

Von: reuters

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