Politik

Von der Leyen – EU muss “Sprache der Macht” lernen [1:07]

Freitag, 08. November 2019 | 20:25 Uhr

HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet.

O-TON Ursula von der Leyen (Gewählte EU-Kommissionspräsidentin): “Denn Soft-Power allein reicht heute nicht mehr aus, wenn wir Europäer uns in der Welt behaupten wollen. Europa muss auch die Sprache der Macht lernen, so hat es der designierte hohe Beauftragte formuliert. Das heißt zum einen, eigene Muskeln aufbauen, wo wir uns lange auf andere stützen konnten, zum Beispiel in der Sicherheitspolitik.”

O-TON Ursula von der Leyen (Gewählte EU-Kommissionspräsidentin): “China, ja, es ist ein wichtiger Handelspartner für Europa, aber umgekehrt ist die Europäische Union der größte Handelspartner für China. Wir können die Bedingungen beeinflussen, zu denen wir Geschäfte machen, und wir tun dies längst. Wir sind offen für Investitionen. Sie sind ein Beweis dafür, wie wettbewerbsfähig unsere Technologieunternehmen und Weltmarktführer sind. Trotzdem müssen wir der ungezügelten Einkaufstour oftmals staatlich subventionierter ausländischer Unternehmen Schranken setzen.”

Von: reuters

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