Vermischtes

Waffe unterm Hammer – Van Goghs Pistole wird versteigert [1:44]

Samstag, 15. Juni 2019 | 10:27 Uhr

Diese Pistole soll ein Genie gegen sich selbst gerichtet haben: Vincent Van Gogh. Der niederländische Maler nahm sich im Juli 1890 das Leben, schoss sich in einem Feld im französischen Auvers-sur-Oise in die Brust. Die Waffe, die dabei angeblich zum Einsatz kam, wird nun in Paris versteigert und soll, wenn des nach dem Auktionshaus Drouot geht, bis zu 60.000 Euro bringen.

“Es gibt viele Hinweise darauf, dass unsere Vermutung stimmt: Zum einen wurde die Waffe in dem Feld gefunden, in dem Van Gogh Selbstmord beging. Dann passt auch das Kaliber zu der Kugel, die in seinem Körper gefunden wurde, sieben Millimeter. Und schließlich die Position des Auslösers, der geöffnet ist. Normalerweise ist er geschlossen. Das bedeutet, dass ein Schuss abgegeben wurde, bevor die Waffe zu Boden fiel.”

Van Gogh starb erst zwei Tage nach dem Schuss. Die Kugel hatte ihn zwar getroffen und er verlor vorübergehend das Bewusstsein – doch konnte er sich einen Gasthof schleppen, wo er dann verstarb. Erst 70 Jahre später, so das Auktionshaus, wurde die Waffe gefunden.

Obwohl die Echtheit des Revolvers nicht abschließend geklärt ist, stellte das Van Gogh Museum in Amsterdam die Waffe bereits im Jahr 2016 aus. In der Schau ging es damals auch um die Geisteskrankheit des Künstlers, der als Begründer der Modernen Malerei gilt.

Von: reuters

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