Vermischtes

Waldbrände legen indonesische Schulen lahm [1:26]

Mittwoch, 11. September 2019 | 16:18 Uhr

In Indonesien haben Waldbrände in den vergangenen Wochen für dichte Rauchbildung gesorgt. Die Brände sind auf den Inseln Borneo und Sumatra ausgebrochen, die Behörden gehen derzeit den Brandursachen nach.

Dieser zuständige Polizeibeamte sagt, es müsse noch genau ermittelt werden, ob die Feuer absichtlich gelegt worden seien. Der nationale Katastrophenschutz gehe allerdings davon aus, dass Brandrodungen zu den Bränden geführt haben. Bauern nutzen diese Methode, um Land für die Produktion von Palmöl frei zu machen.

In der Stadt Pekanbaru kamen Tausende Menschen zusammen, um für Regen zu beten. Allerdings war der Rauch dabei so dicht, dass viele Atemmasken trugen. Die Regierung versandte eine halbe Millionen Atemmasken und ließ über 400 Schulen schließen. Diese Erzieherin sagt:

„Der Index für Luftverschmutzung ist besorgniserregend, weil er über dem Richtwert des Gesundheitsministeriums liegt. Es gab bisher keine Anweisung Kinder nach Hause zu schicken, aber wir haben jetzt damit angefangen und die Kinder ab 10:00 wieder nach Hause geschickt.”

Auch das benachbarte Malaysia leidet unter dem Rauch, auch hier wurden Schulen geschlossen und erst am Mittwoch wieder für Schüler geöffnet.

Immer wieder hatte sich Malaysia darüber beklagt, dass der Palmöl-Anbau ihres Nachbarn die verheerenden Brände nach sich ziehe. Die indonesische Regierung sagte allerdings, dass Brände auch immer wieder in anderen Ländern der Region ausbrächen.

Von: reuters

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