Vermischtes

Wiedersehen mit toter Tochter in der virtuellen Realität [1:44]

Freitag, 14. Februar 2020 | 18:47 Uhr

Dank Virtueller Realität wurde für diese Mutter in Südkorea das Unmögliche möglich. Denn unter Verwendung einer VR-Brille konnte Jang Ji-Sung ihre Tochter wiedersehen, die im Alter von sieben Jahren an einer Blutkrankheit gestorben war. Und sie konnte sogar mit ihr sprechen. Heute wäre die Tochter 11 Jahre alt gewesen. Und der größte Wunsch der Mutter war, sie noch einmal zu sehen, um ihr zu sagen, dass sie sie lieben würde. Berühren konnte sie ihre Tochter jedoch nicht.

Trotzdem war sie sichtlich gerührt von dieser Erfahrung:

“Ich war so glücklich, sie so zu sehen.”

Hinter der virtuell dargestellten Tochter steckt neben viel Technologie und aufwendiger Software eine junge Schauspielerin und die Firma Vive Studios.

Studio-Chef Lee Hyun-Suk:

“Die Leute denken oft, dass Technologie kalt ist. Wir haben uns entschlossen, an diesem Projekt teilzunehmen, um zu sehen, ob die Technologie Menschen trösten und wärmen kann, wenn sie im Zusammenhang mit Menschen verwendet wird.”

Dieses Experiment war Teil einer TV-Dokumentation, die kürzlich im südkoreanischen Fernsehen lief. Im Programm steht nun auch noch ein zweiter Teil. Dort soll dann hinter die Kulissen der Produktion geschaut werden.

Von: reuters

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