Vermischtes

Wintereinbruch und Ausnahmezustand [1:14]

Dienstag, 19. November 2019 | 15:10 Uhr

Wintereinbruch vor der Zeit: In Österreich wurde in einigen Gebieten der Ausnahmezustand erklärt. Das Land war von starken Schneefällen und Überflutungen getroffen worden.

Aufklärungsflüge der Behörden deuten auf heftige Schäden hin, Experten gehen davon aus, dass dieses Jahr im negativen Sinne ein Rekordjahr werden dürfte, was die Schadenshöhen angeht.

Peter Onz von der Feuerwehr Zell am See sagt:

“Nehmen wir jetzt Dummersbach, wo Evakuierungen waren, die geht wirklich unsere Mannschaft an die psychischen und physischen Grenzen, also, die werden dort erreicht.”

Der Geologe Gerald Valentin ergänzt:

“Und vor allem wird auch der Schnee schmelzen. Das heißt, das Wasser ist noch hier, es wird auch in den Boden einsickern. Das heißt für morgen Entspannung, aber keine Entwarnung.”

Schulen und Straßen blieben vielerorts geschlossen, weil Lawinen und Erdrutsche dicht an bewohnte Gebiete heranreichten. In der Region Salzburg wurden zahlreiche Häuser evakuiert.

Auch in anderen Teilen von Österreich, aber auch von Südtirol in Italien bereitet der außergewöhnlich frühe und starke Schneefall Probleme, der am vorigen Mittwoch eingesetzt hatte und mehrere Tage lang andauerte.

Von: reuters

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