Seit der Erfindung von Drais hat sich auf dem Fahrradsektor viel getan

200 Jahre Fahrrad: Portugal ist Hauptexporteur der EU

Montag, 12. Juni 2017 | 11:33 Uhr

Das Fahrrad feiert im Juni seinen 200. Geburtstag. Laut Eurostat-Daten vom Montag war im Vorjahr Portugal mit 1,631.373 Fahrrädern der stärkste Exporteur in der EU. Großbritannien führte demnach mit 3,068.849 Stück die meisten Drahtesel in ein Land der Europäischen Union ein.

Österreich lag laut Statistik bei der Ausfuhr mit 172.679 Fahrrädern an 14. Stelle unter den 28 EU-Ländern, beim Import an 11. Stelle mit 408.903.

Bei der Ausfuhr kamen die ersten vier Staaten auf mehr als 50 Prozent aller Exporte aus der Europäischen Union. Hinter Portugal (15,2 Prozent) lagen Italien (14,2 Prozent bzw. 1,526.291 Fahrrad-Ausfuhren), Niederlande (13,4 Prozent bzw. 1,434.017 Räder) und Deutschland (9,0 Prozent bzw. 959.793 Räder). Schlusslicht war Zypern mit nur fünf exportierten Drahteseln. Die EU-28 kam auf eine Exportsumme von 10,712.702 Rädern.

Importiert wurden in die EU 16,748.846 Fahrräder. Auch hier entfielen deutlich mehr als die Hälfte auf die ersten vier Staaten – hinter Großbritannien (18,3 Prozent) waren dies Deutschland (15,9 Prozent bzw. 2,662.665), Frankreich (14,6 Prozent bzw. 2,442.427) und Niederlande (10,7 Prozent bzw. 1,785.898). Die geringsten Einfuhren von Fahrrädern wies Malta mit nur 2.685 auf.

Von den in die EU eingeführten Rädern stammten 9,781.249 oder 58,4 Prozent aus anderen Staaten der Union. 41,6 Prozent oder 6,967.597 kamen von außerhalb der EU – dabei lag Taiwan mit 1,666.808 vor Kambodscha (1,286.135) und Bangladesch (735.551). China (484.893) lag dabei nur auf Rang fünf und die USA mit 11.638 in die EU transportierten Fahrrädern nur auf Rang 15 der Exportstaaten.

Im Juni 1817 hat der deutsche Baron Karl von Drais die erste “Laufmaschine” – den Vorläufer des Fahrrads – getestet.

Von: apa

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