Das Samsung Galaxy Z Fold zählt zu den teuersten Geräten

5G-Smartphones in fast allen Preisklassen

Freitag, 04. September 2020 | 09:44 Uhr

Eines der teuersten Smartphones für den neuen Mobilfunkstandard 5G ist zweifellos das Klapptelefon Galaxy Z Fold2 5G. Samsung hatte den Nachfolger des Z Fold mit überarbeitetem Scharnier und einem größeren Display auf der Außenseite bereits im Vorfeld der Technikmesse IFA (noch bis 5. September) präsentiert. Der 7,3-Zoll-Falter kostet stolze 1.950 Euro.

Doch dass es auch in Oberklasse-Gefilden deutlich günstiger geht, zeigt zur IFA etwa Asus: Im 800 Euro teuren Zenfone 7 Pro arbeitet mit dem Snapdragon 865 Plus derselbe Prozessor wie im Galaxy Z Fold2. Ein nettes Feature, das Asus vom Vorgängermodell beibehalten hat, ist ein Flip-Mechanismus: Das Hauptkamera-Modul klappt hoch, wenn eine Frontkamera benötigt wird. Der Mechanismus ermöglicht zudem ein nahezu randloses, 6,67 Zoll großes 90-Hertz-AMOLED-Display, das nicht von einer Selfie-Cam unterbrochen wird.

Aber auch Samsung hat Alternativen zum teuren 5G-Foldable: Für 369 Euro haben die Südkoreaner das Mittelklasse-Modell A42 5G angekündigt, das mit den hohen möglichen Datenübertragungsraten des neuen Mobilfunknetzes klarkommt. Es steht in Konkurrenz zum kürzlich vorgestellten Oneplus Nord (ab 400 Euro) sowie zum Huawei P40 Lite 5G (390 Euro) – oder auch zu den Telefonen Motorola Moto G 5G Plus und das Xiaomi Mi 10 Lite 5G, die unter 350 Euro zu haben sind.

Xiaomi geht sogar weiter und hat nun ein 5G-Smartphone für unter 300 Euro angekündigt, das noch im September auf den Markt kommen soll. Dabei handelt es sich dem Hersteller zufolge ebenfalls um ein Telefon aus der Mi-10-Familie, in dem ein Snapdragon-Prozessor der 7er-Serie steckt.

Snapdragon-Hersteller Qualcomm hat auf der IFA sogar schon einen Fahrplan skizziert, wie 5G über Mittelklasse-Smartphones hinaus auch in Einsteiger-Geräten auf breiter Front Fuß fassen soll. Dazu will Qualcomm die neue Snapdragon-4er-Serie auflegen. Smartphones mit diesen Chips sollen Anfang 2021 zu haben sein.

Von: APA/dpa

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