Locky verschlüsselt Dateien und verlangt daraufhin Lösegeld

Achtung! Erpressungs-Trojaner Locky ist zurück

Montag, 27. Juni 2016 | 14:15 Uhr

Der Erpressungstrojaner Locky ist zurück. Diesmal versteckt die Schadsoftware sich offenbar in den Anhängen von als Bewerbungsschreiben getarnten E-Mails, berichtet "heise online".

Die Software verschlüsselt – sobald ein Empfänger sie ausführt – Dateien auf der Festplatte des Computers. Entschlüsseln kann man sie nur nach Zahlung eines Lösegelds – wenn überhaupt. Ein kostenloses Programm zur Entschlüsselung von mit Locky verschlüsselten Dateien gibt es derzeit nicht.

Zum Schutz vor Locky und ähnlichen Programmen gilt: Vorsicht beim Öffnen von Mail-Anhängen. IT-Sicherheitsexperten raten außerdem zu aktuellen Virenschutzprogrammen und fortlaufender Installation von Sicherheitsupdates für das Betriebssystem.

Am wichtigsten sind regelmäßige Datensicherungen auf externen Festplatten. So kann im Schadensfall der Rechner wiederhergestellt werden. Die externen Platten sollten zur Sicherheit nur während der Datensicherung mit dem Computer verbunden werden.

Ist der Computer bereits infiziert, sollte man die Forderungen der Erpresser auf keinen Fall begleichen. Es gibt keine Garantie dafür, dass man nach einer Zahlung tatsächlich auch die Kontrolle über seine Dateien zurück erhält.

Von: apa