Aldi will weiße Flecken in China besetzen

Aldi Süd plant hunderte neue Geschäfte in China

Sonntag, 24. Juli 2022 | 10:23 Uhr

Der deutsche Lebensmittel-Diskonter Aldi Süd, zu dem in Österreich Hofer gehört, plant hunderte neue Geschäfte in China. “China ist und bleibt einer der interessantesten Märkte in allen Bereichen und die rasant steigende Größe der Mittelklasse führt zu einem riesigen Potenzial im Lebensmittelmarkt”, sagte Aldi-China-Chef Roman Rasinger dem “Handelsblatt” (Montagausgabe). Bisher ist Aldi demnach lediglich in Shanghai präsent.

Die Stadt mit ihren 25 Millionen Einwohnern und darüber hinaus das Jangtse-Delta mit über 100 Millionen Einwohnern hätten für Aldi “derzeit Priorität”, sagte Rasinger der Zeitung.

Vor drei Jahren hat Aldi die ersten eigenen Läden in Shanghai eröffnet. Nun habe der Händler so viele Erfahrungen mit dem neuen Markt gesammelt, dass er beim weiteren Ausbau Tempo machen kann, hieß es in dem Bericht. Allein für Shanghai sehe Rasinger ein Potenzial an einer dreistelligen Zahl von Geschäften.

Doch die Planungen von Aldi gingen schon darüber hinaus. Im Jangtse-Delta gibt es zahlreiche weitere Millionenstädte wie Hangzhou und Nanjing. “In welche Stadt es als nächstes geht, wird gerade evaluiert”, berichtete Rasinger. Aldi habe großes Potenzial “weiße Flecken auf der Versorgungslandkarte” zu besetzen.

Anders als in Deutschland macht Aldi in China einen Teil des Geschäfts über E-Commerce und Lieferdienste. Zahlen zum Umsatz in China nennt Aldi Süd nicht. Das Marktforschungsunternehmen WGSN schätzt dem Bericht zufolge jedoch, dass der Diskonter schon in diesem Jahr mit seinen Läden in China einen Umsatz in Höhe von 80 Mio. US-Dollar (78,3 Mio. Euro) machen dürfte.

Von: APA/AFP

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

4 Kommentare auf "Aldi Süd plant hunderte neue Geschäfte in China"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
16 Tage 21 h

Hoch lebe der Kapitalismus! „Hat man viel, so wird man bald noch viel mehr dazu bekommen…“

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Superredner
16 Tage 18 h

“Geld stinkt nicht”, sagt man…Wenn es dann aber mit den Onvestitionen in Diktaturen zu Problemen kommt, dürfen der Steuerzahler und die Steuerzahlerin wieder für den Schaden aufkommen.

Hausverstand bitte
Hausverstand bitte
Grünschnabel
16 Tage 17 h

Warum nicht tausende oder Millionen du nicht mehr satte Mensch!!!

VintschgerLauser
VintschgerLauser
Grünschnabel
16 Tage 13 h

Er baut sich sein Vermögen holt aus, tuat jo a wos dorfir, hot a nix geschenkt kriag.

wpDiscuz