Positiver Abriss der unibz-Absolventen und ihrer Chancen

AlmaLaurea liefert Absolventendaten

Mittwoch, 27. April 2016 | 15:41 Uhr

Bozen/Neapel – Die jüngsten Ergebnisse der Absolventenbefragungen italienischer Universitäten liegen vor: AlmaLaurea, das Konsortium von 71 Universitäten, bot einen positiven Abriss der unibz-Absolventen und ihrer Chancen am Arbeitsmarkt. Die Daten der 18. Umfrage von AlmaLaurea wurden heute in Neapel vorgestellt.

Der Zuspruch der unibz-Studierenden zu ihrer Universität steigt an. Die Umfrage zur Beschäftigungssituation bezog 1.168 Absolventen der Freien Universität Bozen mit ein: Abgefragt wurde, wie sich die Studienabgänger des dreijährigen Bachelors und des zweijährigen Master von 2014 ein Jahr nach Abschluss in den Arbeitsmarkt integriert hatten; weiters die Masterabsolventen von 2012 drei Jahre nach ihrem Abschluss und die Absolventen aus dem Jahr 2010 fünf Jahre nach Abschluss.

452 Absolventen aus dem Jahr 2015 haben den AlmaLaurea-Fragebogen beantwortet: 311 aus dem Bachelor und 84 aus dem Master, 57 der Absolventen noch vor der Studienreform. Ihr Durchschnittsalter zum Zeitpunkt des Abschlusses lag bei 26 Jahren, 21,5 Prozent stammen aus dem Ausland. Einige Datensätze springen ins Auge, vor allem jene zum Arbeitsmarkt, die die internationale wie auch praxisrelevante Ausbildung der Studien ins Auge fasst. Ein Jahr nach Abschluss haben bereits 94 Prozent der Masterabsolventen einen Arbeitsplatz gefunden gegenüber den 70 Prozent auf gesamtstaatlicher Ebene.

Drei Jahre später steigt der Prozentsatz auf 100 Prozent (82 Prozent gesamtstaatlich). Auch die Stabilität und der Verdienst wurden abgefragt, auch hier wiederum Zahlen, die über den gesamtstaatlichen Werten liegen: 62 Prozent (gegenüber 37 Prozent gesamtstaatlich) der Masterabsolventen haben einen unbefristeten Arbeitsvertrag oder arbeiten freiberuflich und verdienen im Schnitt 1.531 Euro (gegenüber 1.132 Euro im gesamtstaatlichen Vergleich).

Drei Jahre nach Abschluss haben 70 Prozent (gegenüber 56 Prozent gesamtstaatlich) eine reguläre Arbeit und verdienen 2.020 Euro gegenüber dem Wert von 1.256 Euro im restlichen Staatsgebiet. Und der Wunsch nach Bildung steigt weiter an: 67,3 Prozent der unibz-Absolventen kommen aus einem Elternhaus, in welchem ihre Eltern noch keinen Studientitel erlangt hatten.

„Für uns ist der Vergleich mit anderen Universitäten natürlich interessant, unsere Entwicklung durch eine externe Umfrage analysiert zu sehen“, so Präsident Prof. Konrad Bergmeister. „Die Zufriedenheit mit dem Studium ist 2015 gegenüber den Vorjahren angestiegen: Waren es 2012 noch 85 Prozent der Absolventen, die mit ihrem Studium an der unibz zufrieden waren, so sind es 2015 knappe 90 Prozent.“

AlmaLaurea hat den Bericht heute den Vertretern von Universitäten und Wirtschaftswelt an der Università Federico II von Neapel vorgestellt. Die Statistik mit den Daten aller teilnehmenden Universitäten ist unter www.almalaurea.it online einsehbar.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen