Arbeitslosenrate in der EU reduzierte sich von 7,9 auf 7,8 Prozent

Arbeitslosigkeit in EU und Euroraum auch im April rückläufig

Mittwoch, 31. Mai 2017 | 12:15 Uhr

Die Arbeitslosigkeit ist im April sowohl in der EU als auch im Euroraum weiter zurückgegangen. In der Währungsunion sank sie von März auf April von 9,4 auf 9,3 Prozent, in der gesamten EU reduzierte sie sich von 7,9 auf 7,8 Prozent. Österreich konnte seine Arbeitslosenrate zwar von 5,7 auf 5,5 Prozent senken, rutschte damit aber auf Rang zehn innerhalb der EU-28 ab.

Negativer Spitzenreiter ist laut Eurostat-Daten vom Mittwoch weiterhin Griechenland mit 23,2 Prozent, wobei diese Daten vom Februar stammen. Aufgrund der Entwicklung ist damit zu rechnen, dass die griechische Rate ebenfalls weiter leicht rückläufig ist. Dahinter liegt Spanien (17,8 Prozent). Dann kommen Zypern (11,6 Prozent), Italien (11,1 Prozent) und Kroatien (11,0 Prozent).

Die niedrigste Arbeitslosenrate weist Tschechien mit 3,2 Prozent aus. Dann kommen Deutschland (3,9 Prozent) und Malta (4,1 Prozent), gefolgt von Ungarn (4,3 Prozent), Großbritannien (4,4 Prozent) und den Niederlanden (5,1 Prozent).

Im Jahresabstand – April 2016 zu April 2017 – ging die Arbeitslosigkeit in 27 EU-Staaten zurück, Finnland blieb unverändert. Laut Eurostat waren 19,1 Millionen Menschen arbeitslos, davon 15,04 Millionen im Euroraum. Das sind 253.000 weniger in der EU als im März des Jahres, im Euroraum fiel die Zahl um 233.000.

Bei der Jugendarbeitslosigkeit hat Deutschland mit 6,8 Prozent die niedrigste Rate. Dann folgen Tschechien (9,1 Prozent), Niederlande (9,5 Prozent) und auf Rang vier Österreich (10,5 Prozent). Am höchsten ist die Jugendarbeitslosigkeit weiterhin in Griechenland (47,9 Prozent – allerdings auch hier vom Februar) und Spanien (39,3 Prozent) sowie Italien (34,0 Prozent).

Von: apa

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