"Stimmung zieht an"

Arbeitsmarkt und Wirtschaft: Positive Trends

Dienstag, 09. Juni 2015 | 15:41 Uhr

Bozen – Die Wirtschaftsentwicklung in Südtirol hat Landeshauptmann Arno Kompatscher heute im Zusammenhang mit dem gestern vorgestellten Arbeitsmarktbericht in den Blick genommen: "Die jüngsten Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsdaten werten wir als Bestätigung dafür, dass der eingeschlagene Weg, den wir weiter gehen wollen, der richtige ist."

Der aktuelle Arbeitsmarktbericht des Landes Südtirol spiegle eine positive Entwicklung wider:"Die aktuellen Statistiken und Umfragen zeigen, dass die Stimmung bei den Arbeitnehmenden, Konsumenten und Wirtschaftstreibenden anzieht, die Zahl der Beschäftigten erstmals wieder deutlicher ansteigt und erstmals seit langem die Zahl der Arbeitslosen – wenn auch nur leicht – rückläufig ist", fasste bei der heutigen Pressekonferenz Landeshaptmann Kompatscher die Daten zusammen und erinnerte auch an die deutlich angestiegenen Jobangebote.

"Mit Sicherheit spielt hier die sich positiv entwickelnde gesamteuropäische Wirtschaft ein wichtige Rolle", so die Einschätzung des Landeshauptmanns, der in diesem Zusammenhang die europäischen Maßnahmen zur Liquiditätssteigerung ebenso erwähnte, wie jene der italienischen Regierung darunter den "Jobs Act".

Während gesamtstaatlich zwischen Januar und April rund 23 Prozent mehr unbefristete Arbeitsverträge abgeschlossen wurden, gab es in Südtirol jedoch ein Plus von 46 Prozent in den erst vier Monaten des Jahres, also doppelt so viel.

Diesen doch deutlichen Unterschied von 23 Prozent, führt der Landeshauptmann darauf zurück, dass "Südtirol die Krise insgesamt besser überstanden hat und nun schneller durchstarten kann". überzeugt zeigte sich der Landeshauptmann davon, dass "auch die Maßnahmen der Landesregierung zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zur positiven Entwicklung beigetragen haben".

Als solche zählte er die Entlastung von Familien und Unternehmen durch die Gemeindeimmobiliensteuer GIS, die Senkung des Steuersatzes der Wertschöpfungssteuer IRAP von 2,98 Prozent auf 2,68 Prozent und die unmittelbare Weitergabe des Kostenabzugs für abhängig und unbefristet beschäftigte Arbeitnehmende direkt an die Unternehmen sowie die Einführung eines IRPEF-Freibetrags in Höhe von 20.000 Euro auf. "In der Summe sprechen wir von Entlastungen in Höhe von 210 Millionen Euro, dabei alleine zu Gunsten der Wirtschaft 125,8 Millionen", so Landeshauptmann Kompatscher. Dass dieser Weg, den die Landesregierung weiter gehen wolle, der richtige sei, bestätigten nun die jüngsten Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten.

Von: ©lpa

Bezirk: Bozen