Arbeitsmarktgipfel

ASGB: “Zusammenarbeit mit Bayern ist vielversprechend”

Montag, 28. September 2015 | 17:03 Uhr

Bozen – Der heutige Arbeitsmarktgipfel, in dessen Rahmen die Landesabteilung Arbeit und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit eine engere Zusammenarbeit unterzeichnet haben, war laut ASGB und ASGB-JUGEND eine äußerst lobenswerte Initiative. Im Fokus dieser Kooperation sollen gemeinsame Aktionen zur Gewinnung von hochspezialisierten Fachkräften sowie die Förderung des Austausches von Auszubildenden, SchülerInnen und Praktikanten stehen.

Arbeitslandesrätin Martha Stocker und die bayrische Staatsministerin für Arbeit und Soziales Emilia Müller haben anschaulich dargestellt, in welchen arbeitspolitisch relevanten Bereichen eine fruchtbare Zusammenarbeit stattfinden kann und mit überzeugenden Argumenten auch den zukünftigen Wert für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft unterstrichen.

Die Tatsache, dass eine derartige Konvention nicht zwischen Nationalstaaten, sondern zwischen zwei Regionen, die unterschiedlichen Staaten angehören, geschlossen wird, unterstreiche, dass der angestrebte hohe Stellenwert der Regionen in Europa nicht eine bloße Farce ist, sondern mit einigem Willen tatsächlich gelebt werden kann, so der ASGB. Dieser Umstand sei vorbildlich und sollte zukünftig verstärkt auch auf andere Bereiche ausgeweitet werden.

Ein weiteres Thema, das angesprochen wurde, betraf die Integration der Flüchtlinge. Man war unisono der Meinung, dass dies nur durch die Eingliederung derselben in die Arbeitswelt geschehen kann. Der ASGB und die ASGB-JUGEND teilen diese Einschätzung vollinhaltlich, geben aber zu bedenken, dass dies eine Herausforderung sein wird, die nicht „mir nichts, dir nichts“ zu meistern sein werde.

Der ASGB und die ASGB-JUGEND finden den Ansatz der verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Regionen äußerst vielversprechend und hoffen, dass diese Maßnahmen in Zukunft in ähnlicher Form auch in anderen Bereichen zu finden sein werden.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen