Deutliches Passagierplus dank neuer Maschinen

AUA auch im Juli im Steigflug

Mittwoch, 09. August 2017 | 14:15 Uhr

Die AUA hat auch im Juli einen deutlichen Anstieg der Flugpassagiere verbucht. Knapp 1,4 Millionen Passagiere buchten bei der österreichischen Lufthansa-Tochter, um 14,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die nun von der AUA genutzten Maschinen der Air Berlin und die Verstärkung der Verbindungen nach Deutschland hätten vor allem zu dem Anstieg beigetragen, teilte die AUA am Mittwoch mit.

Die AUA hat damit einen stärkeren Anstieg der Passagiere verzeichnet als ihre Muttergesellschaft Lufthansa (plus 3,3 Prozent auf 6,4 Mio.) und die Schweizer Schwester Swiss (plus 1,6 Prozent auf 1,8 Mio.). Bei der Auslastung der Flüge hinkt die AUA allerdings noch ein wenig nach, sie lag bei 85,3 Prozent, während Lufthansa und Swiss auf rund 87 Prozent kamen. AUA, Lufthansa und Swiss gemeinsam steigerten die Zahl der Passagiere in Europa um knapp sechs Prozent während die Amerika-Flüge um 0,6 Prozent weniger Passagiere anlockten. Asien/Pazifik verbuchte ein Passagierplus von 1,9 Prozent, Strecken nach Afrika und in den Nahen Osten einen Zuwachs von 15,2 Prozent.

Sehr stark gestiegen ist das Angebot der Billiglinien im Lufthansa-Verbund, insbesondere Eurowings und Brussels Airlines. Sie haben ihr Angebot an Sitzkilometern (angebotene Sitze multipliziert mit der Entfernung, die geflogen wurde) mehr als verdoppelt, das Mehrangebot allerdings nicht zur Gänze verkaufen können. Die Auslastung in diesem Bereich ging daher um einen Prozentpunkt auf 84,7 Prozent zurück.

Die Lufthansa-Gruppe transportierte im Juli 13 Mio. Passagiere, davon 9,7 Mio. mit Lufthansa/Swiss/AUA und 3,3 Mio. mit den Billigairlines. Diese sind überwiegend auf der Kurzstrecke unterwegs, trotz einer Vervierfachung zählten Billigairlines nur 243.000 Passagiere auf der Langstrecke.

Von: apa

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