Expertengruppe berät über den Fall Twenty und mögliche Lösungen

Auf der Suche nach einem soliden Fundament

Dienstag, 11. Oktober 2022 | 09:16 Uhr

Bozen – Gemeinde Bozen und Land Südtirol wollen eine Schließung des Einkaufszentrums Twenty in Bozen nach dem Staatsratsurteil verhindern. Dazu trifft sich am Mittwoch eine Expertengruppe aus Juristen und Urbanistik-Fachleute, um über mögliche Auswege zu beraten, so die italienische Tageszeitung Alto Adige.

Bekanntermaßen stehen 500 Arbeitsplätze auf dem Spiel sollte das Twenty tatsächlich geschlossen werden müssen. Laut dem Urteil war die Genehmigung für den Bau des Einkaufszentrums vor knapp zehn Jahren sowie auch für die Erweiterung nicht rechtens.

Nun gibt es mehrere Wege, die beschritten werden könnten, um das Einkaufszentrum in der Galileistraße rechtlich wieder auf solides Fundament zu stellen. Manche denken an eine gesetzliche Anpassung, andere an die Rückkehr an den Ausgangspunkt: Eine Neuausschreibung mit der Hoffnung, dass das Twenty als Sieger daraus hervorgeht.

Vorerst sicher ist, dass wohl jede Prozedur Monate dauern wird und die Angestellten im Einkaufszentrum in dieser Zeit in großer Unsicherheit arbeiten werden.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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20 Kommentare auf "Auf der Suche nach einem soliden Fundament"


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Universalgelehrter
1 Monat 24 Tage

So funktioniert das im heiligen Land Tirol.Finanzkräftige Investoren bauen ohne nötige Genehmigungen.Die Politiker schauen weg und ändern hinterher Gesetze um diese “Schwarzbauten” zu sanieren.Sie ermöglicht damit den Investoren,die teilweise auch noch Beiträge aus dem Steuertopf kassieren(siehe Seilbahn Tiers Carezza) satte Gewinne.Das hat in Südtirol Methode und diese Klüngelei ist bedingt durch die Seilschaften zwischen Politikern und finanzkräftigen Wirtschaftstreibenden.

TirolerSued
TirolerSued
Tratscher
1 Monat 23 Tage

auch so manche Privathäuser wurden auf diesen System gebaut

Rudolfo
Rudolfo
Universalgelehrter
1 Monat 23 Tage

@…meinst Du “legalisieren” ???

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Universalgelehrter
1 Monat 22 Tage

@Rudolfo
Natürlich wäre legalisieren der richtige Ausdruck, aber ich glaube in Südtirol wird das Wort”sanieren” dafür häufiger verwendet

So ist das
1 Monat 24 Tage

Gab es vor der Genehmigun diese Expertengruppe nicht? 😳

Ralph
Ralph
Universalgelehrter
1 Monat 24 Tage

jetzt kommen die ausreden der paar hundert arbeitsplätze. wieviele arbeitsplätze sind durch das twenty anderswo verschwunden? in den bozner stadtvierteln ausserhalb des zentrums, wo es nicht mehr viele geschäfte gibt, oder in den dörfern wo reihenweise geschäfte schließen mussten. dass die ganzen genehmigungen nur provisorisch waren, wussten die eigentümer. es wird auch so kommen dass ganz einfach die spielregeln im nachhinein zu gunsten von podini geändert werden. die superschlauen scheren sich um gesetze es zählt nur der profit und die svp wird dieses spiel mitspielen. wie sagte Kuenzer: die leute haben sich ans twenty gewöhnt, also muss es bleiben…

hefe
hefe
Superredner
1 Monat 23 Tage

Diese genannten Geschäfte hätten trotzdem geschlossen……Heute informiert sich jeder im Internet und kauft wo es günstiger oder Bequemer und ist Online Einkaufszentrum oder Tante Emma Laden …… ist halt irgendwie bequemer ins Twenty rein, Geschäfte und andere Dienstleistungen vor Ort und dann wieder schnell raus……

Opa1950
Opa1950
Superredner
1 Monat 23 Tage

Ach Südtirol,wie weit bist du denn gesunken, mit deiner SVP und Lega Landesregierung.

Rudolfo
Rudolfo
Universalgelehrter
1 Monat 23 Tage

@Opa1950….die haben sich nicht jahrzehntelang selber in die Regierung gebracht !! Sie wurden MEHRHEITLICH gewählt. Also an die eigene👃fassen….

marher
marher
Universalgelehrter
1 Monat 24 Tage

Das Land, die Gemeinde, die Aspiag u.s.w. haben doch für den Sauhaufen, das Schlamassel gesorgt. Der Staatsrat hat nur seine Prüfung gemacht. Die Verantwortlichen sollen für jeden Groschen aufkommen.

Savonarola
1 Monat 24 Tage

die Experten hätte es vorher gebraucht, nicht jetzt!

Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 23 Tage

@ Savonarola
die wirklichen Experten werden von vornherein aus dem Weg geräumt, sveglia oder hast noch nicht kappiert wie bei solchem “Kuhandel” meist abgeht??

Savonarola
1 Monat 23 Tage

@Mikeman

das ist, weil Kuhhandelexperten am Werk waren, die aber versagt haben.

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Universalgelehrter
1 Monat 23 Tage

Mikeman@

Experten braucht man nur, wenn man jemand LEGAL ein paar KRÖTEN zukommen lassen will! Früher gab es Briefchen! 😉

der echte Aaron
der echte Aaron
Universalgelehrter
1 Monat 24 Tage

wer zahlt diese Expertentruppe, der Steuerzahler oder Podini? Vermute mal, Steuerzahler?

hefe
hefe
Superredner
1 Monat 23 Tage

Ich hoffe mal sehr dass eine positive Lösung g gefunden wird ! Bin Stammkunde und genieße die Vorteile dieses Einkaufszentrums Decathlon , Media World …Nicht mehr nach Affi oder Grande Mela …… aber das Urteil wundert mich soweit ein Spagnoli wurde freigesprochen, und ein Podini mûsste schließen und Angestellte den Job verlieren obwohl er eine gütige Genehmigung de Landes und Stadt hatte …….

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 23 Tage

…ja in der Tat, eine gütige, aber keine gültige…
😆

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 24 Tage

…das Problem wird halt sein:
Urteile sind zu respektieren,
ansonsten kommt man vom
Regen in die Traufe…
😆

Savonarola
1 Monat 23 Tage

Einkaufszentrum im Landesinteresse, noch nie so etwas Lächerliches gehört.

montechristo
montechristo
Grünschnabel
1 Monat 23 Tage

Bei dem Mangel an Arbeitskräften hätten die 500 Leute bald wieder einen Job.. das ist kein Argument!! Da sieht man wieder mal wie weit unsere Politiker von der Realität entfernt sind..
davon abgesehen ob hier ein Landesinteresse besteht oder nicht sollten wenn dann die Bürger entscheiden und nicht 5 Hansel in der Regierung.
Und letzlich: die Gesetze gelten dür alle und im Nachhinein die Spielregeln zu ändern ist der Anfang vom Ende.. da persönliche Interessen vor das Recht gestellt werden.

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