Spielen soll Spaß machen - Datenschutz ist trotzdem wichtiger

Auf was beim Datenschutz von Kindern zu achten ist

Montag, 26. September 2022 | 11:48 Uhr

Beim Thema Datenschutz sind schon viele Erwachsene überfordert. Noch komplizierter kann es werden, wenn bei Eltern Fragen auftauchen, die den Datenschutz ihrer Kinder in der digitalen Welt betreffen.

Datenschutz ist Kinderschutz. Ausgehend von dieser Formel hat der Bundesdatenschutzbeauftragte neue Empfehlungen zum Datenschutz von Kindern veröffentlicht. Eltern finden im Netz zwölf beispielhafte Fragen aus verschiedenen Bereichen, zu denen die Behörde (BfDI) dann Empfehlungen zum Datenschutz von Kids etwa bei Smartphones und sozialen Medien oder bei Games gibt.

Beispiel Online-Games: Gerade kostenlose Spiele sind für Kids sehr verlockend, betrügerische Angebote können sie aber noch nicht herausfiltern. Sie riskieren dabei, ungewollt persönliche Daten freizugeben.

So gehören Mailadresse oder Telefonnummer etwa nicht in Spiele-Chats. Und man sollte immer daran denken, dass Videos und Ton von anderen aufgezeichnet werden können, teils direkt im Spiel, aber auch innerhalb von Teamchats, die über Messenger wie Discord laufen. Stichwort: Cybermobbing.

Kinder und Jugendliche können beim Spielen im Netz aber auch auf Gewalt oder sexuelle Inhalte stoßen und auch selbst Opfer von Übergriffen Dritter werden. Eltern müssen deshalb genau hinschauen, was und mit wem ihr Nachwuchs spielt, rät der BfDI. Außerdem sollte man im Vorfeld gemeinsam mit den Kindern die Datenschutzeinstellungen von Konsolen, Spielen und Spieleplattformen wie Steam oder Gog durchgehen.

INFO: Zwölf Elternfragen und Antworten rund um den digitalen Datenschutz von Kindern und Jugendlichen: http://go.apa.at/9R6HNt0G

Von: APA/dpa