EU-weit wurden heuer bisher deutlich weniger Autos verkauft als 2021

Autoverkäufe in der EU erholten sich zum Jahresausklang

Donnerstag, 15. Dezember 2022 | 10:56 Uhr

Der Automarkt in der Europäischen Union (EU) bleibt trotz einer weiteren Erholung unter dem Niveau vor dem Ausbruch der Coronakrise. Im November wurden in der EU zwar 829.527 Pkw neu zugelassen und damit um 16,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie der europäische Herstellerverband ACEA am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Das war auch der vierte Monat mit Anstieg in Folge. In den ersten elf Monaten gab es aber einen Rückgang um 6,1 Prozent auf rund 8,36 Millionen Autos.

In Österreich war die Entwicklung schwächer: Im November stiegen die Neuzulassungen im Jahresabstand um nur 3,8 Prozent – und damit deutlich unter dem EU-Schnitt – auf 18.178 Stück, im Neunmonatszeitraum gab es gegenüber der Vorjahresperiode ein überdurchschnittliches Minus von 11,1 Prozent auf 197.448 Fahrzeuge.

In der EU blieb auch der heurige November deutlich unter dem November von vor drei Jahren, also vor der Pandemie, als rund eine Million Autos neu angemeldet wurden.

Die zuletzt deutlichen Anstiege in der EU können die Rückgänge aus der ersten Jahreshälfte weiter nicht wettmachen. Von den größten vier Märkten in der EU hat Italien mit knapp 12 Prozent Minus bisher am schwächsten abgeschnitten, Deutschland mit gut 2 Prozent weniger Zulassungen noch am besten. Frankreich (minus fast 9 Prozent) und Spanien (minus gut 4 Prozent) liegen dazwischen.

Im Monat November erzielte der VW-Konzern den Daten zufolge ein Plus von 36,4 Prozent, darunter Porsche mit 18 Prozent mehr Zulassungen. BMW erreichte konzernweit ein Plus von 14,2 Prozent, Mercedes-Benz 10,8 Prozent.

Von: APA/dpa

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