Je höher die Firmenetage, umso weniger Frauen: Bayer ändert das

Bayer will bis 2030 zur Hälfte weibliches Topmanagement

Sonntag, 21. Februar 2021 | 16:25 Uhr

Der deutsche Bayer-Konzern will bis 2030 die Hälfte aller Managementposten mit Frauen besetzen. Zwar sei Bayer schon lange ein “vielfältiges” Unternehmen, sagte Konzernchef Werner Bauer der “Welt am Sonntag”. “Trotzdem wollen und müssen wir mehr machen.” Bayer hat derzeit rund 40.000 leitende Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wovon rund 40 Prozent Frauen sind.

Der Chemie- und Pharmagigant mit Sitz in Leverkusen will generell in den nächsten vier Jahren die Hälfte aller leitenden Positionen mit Frauen besetzen. Für die beiden höchsten Leitungsebenen, die Top 75 beziehungsweise Top 540 aller Manager, lässt sich das Unternehmen aber mehr Zeit. In beiden Gruppen soll die Frauenquote von derzeit 23 Prozent bis zum Jahr 2025 auf 33 Prozent steigen. 2030 soll dann auch dort die Hälfte aller Führungskräfte weiblich sein, berichtete die Zeitung.

Diverse Teams führten zu “besseren Ergebnissen”, sagte Bauer. Echte Vielfalt gehe indes nur mit “klaren Vorgaben”.

Von: APA/AFP

Kommentare

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6 Kommentare auf "Bayer will bis 2030 zur Hälfte weibliches Topmanagement"


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Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
4 Tage 28 Min

Hallo nach Südtirol,

hab gehört der zugehörige Fussballverein soll in “Bayerin Leverkusener (m/w/d)” umbenannt werden.

Auf Wiedersehen in Südtirol..

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
3 Tage 9 h

@Andreas..
Borussia, Arminia, Hertha, usw. Die müssen alle umbenannt werden.

bern
bern
Universalgelehrter
3 Tage 21 h

Woher nehmen und nicht stehlen….es gibt nicht so viele Frauen im Pharmabereich. Und warum sollen sich Frauen den K(r)ampf im höheren Management überhaupt antun?

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
3 Tage 8 h

Du hast ja keine Ahnung, wohl aber Angst, dass sie dich überholen?
Die Frauen haben dich schon längst abgehängt – du hast es nur nicht gemerkt!

Offline
Offline
Tratscher
3 Tage 6 h

Quoten sind etwas für Lotto und Toto. Qualifikation muss an erster Stelle stehen. Und da braucht sich kein Mann einzubilden, besser als Frauen zu sein.

Mentar
Mentar
Grünschnabel
3 h 55 Min

Wenn man sich das Desaster mit der Monsanto Übernahme und der absehbar unabsehbaren Entschädigungszahlungen für Glyphosat ansieht, kommt man leicht zum Ergebnis, dass die Hälfte weibliches Topmanagement für Bayer um zwei Jahre zu spät kommt.

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