In 21 Regionen betrug das Wachstum mehr als drei Prozent

Beschäftigung nahm 2016 in 84 Prozent der EU-Regionen zu

Donnerstag, 22. März 2018 | 11:33 Uhr

Die Beschäftigung in den EU-Regionen hat 2016 gegenüber dem Jahr zuvor um 1,2 Prozent zugenommen. Dabei wurde in 84 Prozent aller EU-Regionen ein Wachstum erzielt. Das höchste Plus konnte die polnische Region Podkarpacie mit 7,9 Prozent einfahren. Den stärksten Rückgang musste Nord-Est Oltenia in Rumänien hinnehmen, ging aus Daten von Eurostat vom Donnerstag hervor.

In 21 Regionen betrug das Beschäftigungswachstum mehr als drei Prozent. Sechs dieser Regionen lagen in Polen und in Großbritannien, jeweils zwei in Italien und Spanien, sowie jeweils eine in Ungarn, Portugal, Zypern, Malta und der Slowakei. In 32 EU-Regionen sank 2016 die Zahl der Beschäftigten. In 17 dieser Regionen gab es einen Rückgang um mehr als ein Prozent.

In Österreich gab es ein Plus von 1,2 Prozent. Dabei lag Tirol mit +2,0 Prozent voran, gefolgt von Vorarlberg (+1,8 Prozent), Wien (+1,6 Prozent), Niederösterreich und Oberösterreich sowie Steiermark (je +1,5 Prozent), Salzburg (+1,3 Prozent), Burgenland (+0,9 Prozent), und Kärnten (+0,7 Prozent).

In der EU betrug 2016 das Verhältnis der Beschäftigtenzahl zur Bevölkerungszahl 45 Prozent. In zehn Regionen überstieg dieser Wert 60 Prozent, wobei Inner London-West (169 Prozent), Luxemburg (72 Prozent), Prag und Bratislava (je 71 Prozent) die höchsten Prozentsätze aufwiesen. Salzburg lag als beste österreichische Region bei 60 Prozent.

Auf der anderen Seite lag das Verhältnis in elf Regionen der EU unter 33 Prozent. Die niedrigsten Sätze verzeichneten dabei die französischen Überseedepartements Mayotte (19 Prozent), Guyane (21 Prozent) und Guadeloupe (29 Prozent) sowie Sicilia in Italien (30 Prozent) und Outer London-East&North East (31 Prozent).

Von: apa