Bozner Technologiepark NOI nimmt seinen Betrieb auf - 100 Mio. Euro öffentliche Investitionen

Heimat für Start-ups und Tech-Firmen

Dienstag, 03. Oktober 2017 | 08:45 Uhr

Der Bozner Technologiepark NOI nimmt seinen Betrieb auf. Zahlreiche Start-ups und Tech-Firmen werden im NOI ihre neues Zuhause finden. Der in der Bozner Industriezone beheimatete Technologiepark wird offiziell am 20. Oktober eingeweiht.

Das Technologiezentrum soll Forschungsinstitute und universitäre Einrichtungen mit Unternehmen zusammenführen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und des Standorts zu steigern. NOI ist die Abkürzung für “Nature of Innovation”, bedeutet aber auch “wir” auf Italienisch.

Über 100 Millionen Euro öffentlicher Gelder wurden in den NOI Technologiepark gesteckt. Weitere 100 Millionen Euro sollen von Privaten investiert werden. 40 italienische Start-up-Unternehmen wollen 2018 in den Technologiepark einziehen. Hinzu kommen Unternehmen wie Huawei und Leitner, so der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Das Areal des Technologieparks umfasst rund 12 Hektar Fläche. Das Zentralgebäude wird diese Woche in Betrieb genommen, das Erweiterungsgebäude im Oktober 2018. Während die Zentralgebäude und das erste Erweiterungsmodul durch öffentliche Initiative entstehen, sollen die restlichen Erweiterungsmodule durch Private errichtet werden.

 

Technologiepark „NOI“: Start frei für neue SASA-Stadtlinie 18

Seit 2. Oktober gibt es in Bozen mit der Sasa-Stadtlinie 18 eine neue, halbstündliche Busverbindung zwischen dem Bahnhof, dem „NOI“ und dem Gewerbegebiet Süd. Am Montag, 2. Oktober, pünktlich zur Eröffnung des Technologieparks NOI, nahm die neue Bozner Stadtlinie 18 ihre Fahrt auf. „Damit wird die Industriezone Bozen Süd mit vielen Arbeitsplätzen und mit wichtigen Einrichtungen für Wirtschaft, Forschung und Innovation an das Stadtzentrum besser angebunden“, erklärt Mobilitätslandesrat Florian Mussner.

Innovationslinie für weniger Verkehr

Die neue Linie sei ein Lückenschluss im städtischen Busnetz, der künftig zu einer deutlichen Verkehrsentlastung auf der Achse Bozen Zentrum / Bozen Süd beitragen solle, sagt Mussner. „Der Einsatz von innovativen Elektrobussen im kommenden Jahr wird dieser Linie zusätzlich Symbolkraft im Sinne einer zukunftsweisenden, nachhaltigen Mobilität verleihen und zu einer Art Innovationslinie werden“, unterstreicht der Mobilitätslandesrat.

Umweltfreundlicher Busverkehr

„Die neue Linie ist für uns als Sasa besonders wichtig, weil auf ihr als Innovationslinie innovative Antriebe unter gleichen Rahmenbedingungen im täglichen Praxisbetrieb getestet und eingesetzt werden sollen”, erklärt Sasa-Direktorin Petra Piffer. „Das schafft einen bestmöglichen Überblick über die Vor- und Nachteile der einzelnen Technologien und bildet die Grundlage für einen umweltfreundlichen Busverkehr, der den Ansprüchen an nachhaltige Mobilität und eine hohe Lebensqualität in unserem Land gerecht werden soll“, sagt Piffer.

Neue Antriebsformen und Technologien

Aber nicht nur neue Antriebstechnologien sollen laut Piffer schrittweise zum Einsatz kommen, sondern auch neue Fahrgastinformationssysteme und Technologien, um den Aufenthalt am Bus so attraktiv als möglich zu gestalten, damit immer mehr Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel benützen.

Die neue 18-er Linie

Die Busse der neuen 18-er Linie verkehren werktags, von Montag bis Freitag, im Halbstundentakt auf folgender Route: Bahnhof Bozen (Bahnhofsallee) – Perathoner Straße –  Südtiroler Straße – Verdiplatz – Drususbrücke – Romstraße – Eisackufer Straße – Lanciastraße – Siemensstraße – Pacinottistraße – Voltastraße – Galvanistraße – G. Di Vittorio-Straße – Buozzistraße – Altmannstraße – Keplerstraße – Agostinistraße – Waltraud Gebert Deeg-Straße/ Salewa. Abfahrten am Bahnhof Bozen gibt es jeweils zur Minute :17 und :47, im Zeitraum zwischen 8:17 Uhr und 20:47 Uhr.b Abfahrten bei Salewa in Bozen Süd gibt es jeweils zur Minute :25 und :55, im Zeitraum zwischen 8:55 Uhr und 21:25 Uhr.

Haltestellen

Entlang der Strecke werden alle bestehenden Haltestellen bedient, ausgenommen die Haltestelle „Vicenza Straße“ in beiden Fahrtrichtungen und die Haltestelle „Iveco“ in Richtung Peripherie. Neu errichtete Haltestellen für diese Linie sind die „G. Di Vittorio Straße“ in Richtung Bahnhof; in Richtung Peripherie sind es die neuen Haltestellen „Altmannstraße“, „Keplerstraße“ und „Salewa“ mit Endhaltestelle in der Waltraud Gebert Deeg Straße.

Von: apa

Bezirk: Bozen