Conftrasporto für "benachteiligender Maßnahmen" gegen österreichische Frächter

Brenner-Transit: Italiens Frächter gegen Tirols “provokative Haltung”

Dienstag, 12. Juni 2018 | 18:05 Uhr

Falls Tirol auf seine “provokative Haltung” in Sachen Brenner-Transit nicht verzichte, solle die italienische Regierung “benachteiligende Maßnahmen” für österreichische Frächter ergreifen. Dies forderte der italienische Frächterverband Conftrasporto in einer Stellungnahme nach dem Brenner-Gipfel in Bozen am Dienstag.

“Die österreichische Regierung hat in diesen letzten Wochen hartnäckig an ihrer einseitigen Haltung festgehalten und damit der italienischen Wirtschaft Schäden zugefügt, sowohl im produktiven System als auch im Transportwesen”, hieß es im Schreiben des Vizepräsidenten von Conftrasporto, Paolo Ugge.

Der Verband begrüßte die Worte des neuen italienischen Verkehrsministers Danilo Toninelli (Fünf Sterne), der “einseitige Maßnahmen” Österreichs kritisiert und sich für eine schrittweise Verlegung des Lkw-Verkehrs auf Schiene ausgesprochen hatte.

Von: apa

Bezirk: Bozen, Wipptal

Kommentare

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1 Kommentar auf "Brenner-Transit: Italiens Frächter gegen Tirols “provokative Haltung”"


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herbstscheich
herbstscheich
Superredner
11 Tage 19 h

es kommt ja kein Frächter auf die Idee gegen die Schwiz zu protestieren, wo die Gewichtsbeschränkung – Tarif- und Treibstoffpreis – gut übereinstimmen . .

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