Bayerns Ministerpräsident fordert "Maßnahmebeschleunigungsgesetz"

BBT-Zulauf: Auch Söder geht es zu langsam

Mittwoch, 10. Juli 2019 | 11:25 Uhr

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) teilt die Sorge der Tiroler Landesregierung, dass der Ausbau der Zulaufstrecken zum Brenner-Basistunnel auf deutscher Seite zu langsam vorangeht. Er habe kein Verständnis für Maßnahmen wie Blockabfertigung und Fahrverbote, wohl aber für die Sorge, dass der Umstieg auf die Bahn nicht rechtzeitig stattfindet, sagte Söder am Mittwoch in München.

Bayerns Ministerpräsident forderte ein “Maßnahmebeschleunigungsgesetz” für den Ausbau der Zulaufstrecken. Nach bisherigem Stand würde es bis 2050 dauern, bis die erforderlichen zusätzlichen Schienenstrecken auf bayerischer Seite in Betrieb gehen könnten. Das sei, so Söder, “nicht akzeptabel”. Die bestehende Bahntrasse reiche auch nach Ertüchtigung nicht aus, um den nach der Fertigstellung des Tunnels erwarteten Schienenverkehr über den Brenner abzuwickeln.

Erneut kritisierte Söder die von Tirol verordneten Verkehrsbeschränkungen für die Straßen. Insbesondere die Blockabfertigung für Lkw stelle “ein echtes Sicherheitsproblem” dar.

Von: apa

Bezirk: Wipptal

Kommentare

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2 Kommentare auf "BBT-Zulauf: Auch Söder geht es zu langsam"


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herbstscheich
herbstscheich
Superredner
7 Tage 15 h

Söder merkt nun schon, daß der BBT ein großer Bluff ist …

Franzl
Franzl
Neuling
7 Tage 15 h

Bis jetzt haben Deutschland und Italien mit den Zulaufstrecken gemutlich geschlafen. Jetzt wo Tirol del Verkehr reduzieren will und reduziert kommt der Stein plötzlich ins rollen. Kaum auszumalen wenn Tirol das nicht machen würde. Dann wäre der BBt irgendwann fertig doch noch keine Zulaufstrecken. Dann hätten die Kritiker des BBT recht. allerdings wäre der nicht schuld

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