"Menschen, die grün kaufen wollen, sollten sich darauf verlassen können"

Britische Behörde prüft Modefirmen wegen “Greenwashings”

Freitag, 29. Juli 2022 | 12:05 Uhr

Die britische Wettbewerbsbehörde nimmt Modeunternehmen wie ASOS, Boohoo und George at Asda wegen möglichen Greenwashings unter die Lupe. “Menschen, die grün kaufen wollen, sollten sich darauf verlassen können, dass sie nicht in die Irre geführt werden”, erklärte Sarah Cardell, Interimschefin der Competition and Markets Authority (CMA), am Freitag.

“Umweltfreundliche und nachhaltige Produkte können einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten, aber nur, wenn sie echt sind”, so Cardell. Sollte sich herausstellen, dass die drei Unternehmen Kunden in die Irre führen und bei ihrem “grünen” Engagement übertreiben, werde die Behörde gegebenenfalls auch gerichtlich vorgehen. Die Untersuchungen seien aber erst am Anfang.

Von: APA/Reuters

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2 Kommentare auf "Britische Behörde prüft Modefirmen wegen “Greenwashings”"


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Neumi
Neumi
Kinig
15 Tage 1 h

Man hat jetzt über 100 Jahre lang dafür gesorgt, dass die Leute ständig was neues kaufen müssen (nicht nur in der Mode), das von heute auf morgen umzukehren, würde so manchen Industriezweig austrocknen.
Kein Produzent oder Anbieter ist an Nachhaltigkeit interessiert.

Im ersten Moment mag man dann mehr verkaufen, da das Produkt tatsächlich besser als das der Konkurrenz ist, aber im Moment darauf brechen die Verkäufe ein.

N. G.
N. G.
Kinig
15 Tage 9 Min

Ausgerechnet England wird jetzt pingelig? 150 Jahre Kolonialzeit, alle Länder ausgeräumt und jetzt DAS.
Schlechtes Gewissen kanns ja nicht sein, das würde anders ausehen… Wo liegt der Hund denn begraben?
Niemand müsste “irgendwo” herstellen lassen aber der EU Bürger wills billig!?

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