Notenbankchef Andrew Bailey

Britische Notenbank rät zu Vorkehrungen für No-Deal-Brexit

Mittwoch, 03. Juni 2020 | 13:07 Uhr

Die britische Zentralbank rät einem Medienbericht zufolge den heimischen Geldhäusern zu verstärkten Vorbereitungen auf ein Scheitern der Verhandlungen mit der EU über einen Brexit-Vertrag. Dazu habe der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, in einer Telefonkonferenz mit den größten britischen Banken geraten, berichtete der Sender Sky News am Mittwoch.

Die Notenbank wollte sich zunächst nicht dazu äußern. Der für die in Großbritannien besonders starke Finanzbranche zuständige Minister John Glen sagte, der Sektor sei “Weltklasse” – wie auch immer die Brexit-Verhandlungen ausgingen. “Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass wir als Branche nach wie vor gut aufgestellt sind – unabhängig von den konkreten Ergebnissen der Verhandlungen, die in der zweiten Hälfte dieses Jahres vor uns liegen”, sagte er in einem Webinar.

Großbritannien will verbindliche Zusagen der EU über den Zugang zu den Finanzmärkten. So soll verhindert werden, dass Banken, Versicherer und Vermögensverwalter von der EU abgeschnitten werden. Viele Banken haben wegen des EU-Austritts Jobs von der Insel nach Kontinentaleuropa verlegt.

Von: APA/a

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

1 Kommentar auf "Britische Notenbank rät zu Vorkehrungen für No-Deal-Brexit"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Dublin
Dublin
Kinig
1 Monat 9 Tage

…net jammern liebe Briten…ihr wollt ja den harten Brexit…
😝

wpDiscuz