CEO sieht Buwog "voll auf Kurs"

Buwog im ersten Quartal mit Gewinnrückgang

Dienstag, 25. September 2018 | 09:40 Uhr

Die Gewinne des börsennotierten Immobilienunternehmens Buwog, das zu über 90 Prozent zum deutschen Wohnungskonzern Vonovia gehört, sind im ersten Quartal des Rumpfgeschäftsjahres 2018 deutlich gesunken. Das Konzernergebnis verringerte sich gegenüber den angepassten Vergleichszahlen des ersten Quartals 2017/18 um 23,6 Prozent auf 22,7 Mio. Euro, gab das Unternehmen am Dienstag bekannt.

Auf der außerordentlichen Hauptversammlung im Mai war die Umstellung des Wirtschaftsjahres auf das Kalenderjahr beschlossen worden. Die in der Immo-Branche wichtige Cash-Generierungskennzahl Recurring FFO (Funds From Operations) ging im Vergleich zur Vorjahresperiode um 19,1 Prozent auf 34,1 Mio. Euro zurück. Geschuldet ist dies den Angaben zufolge in erster Linie dem deutlich verschlechterten Ergebnis aus Property Development, das wegen “Projektvorlaufkosten aufgrund von Grundstücksankäufen und weniger Fertigstellungen bzw. Verkäufen” um 66,7 Prozent von 17,5 auf 5,8 Mio. Euro einbrach.

Stabil entwickelte sich hingegen das Asset Management mit einem Ergebnis von 38,4 Mio. Euro (minus 0,2 Prozent); leichte Zuwächse gab es bei den Property Sales mit einem Ergebnisanstieg von 3 Prozent auf 16,3 Mio. Euro.

Die monatlichen Nettokaltmieten pro Quadratmeter stiegen im ersten Quartal des Rumpfgeschäftsjahres um 4 Prozent auf 5,41 Euro – bei einem Like-for-like-Mietwachstum von 3,1 Prozent. Der Leerstand verminderte sich geringfügig um 0,1 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent.

Der Nettovermögenswert (EPRA Net Asset Value) je Aktie verbesserte sich per 31 Juli gegenüber dem 30. April von 26,32 auf 26,75 Euro (plus 1,6 Prozent). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 53,3 Prozent.

“Durch unsere starke Development-Pipeline von 12.102 Einheiten und mit zum Stichtag 49 Prozent mehr Einheiten in Bau als im Vorjahr ist die BUWOG im Geschäftsfeld Property Development trotz des im ersten Quartal schwächeren Ergebnisses voll auf Kurs”, meinte Buwog-CEO Daniel Riedl. Dazu kämen ein “konstant hohes Ergebnis aus dem Asset Management und ein gestiegenes Ergebnis aus dem Property Sales”.

Von: apa

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