Eine Anlage von Saudi Aramco in Dhahran

Corona-Pandemie setzt Saudi Aramco zu

Sonntag, 21. März 2021 | 18:10 Uhr

Niedrigere Ölpreise und eine im Zuge der Corona-Pandemie gesunkene Nachfrage haben dem staatlichen saudi-arabischen Ölriesen 2020 zugesetzt. Der Nettogewinn sank nach Angaben des Konzerns im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 44 Prozent auf umgerechnet 41,2 Milliarden Euro. Saudi-Aramco-Chef Amin Nasser betonte, dass der weltgrößte Ölkonzern für das kommende halbe Jahrhundert auf China als Abnehmer setze.

“Die stetige Versorgungssicherheit für Chinas Energiebedarf bleibt unsere höchste Priorität, nicht nur in den nächsten fünf Jahren, sondern in den nächsten 50 Jahren und darüber hinaus”, sagte er in einer per Video übertragenen Rede für einen Wirtschaftskongress in China. Im laufenden Jahr rechnet der Ölriese mit einer Geschäftserholung vor allem in Asien. “Besonders in Ostasien zieht die Nachfrage stark an”, sagte Nasser.

Der Staatskonzern war Ende 2019 an die Börse gegangen – es war der größte Börsengang aller Zeiten. Der Ölgigant legte einen glänzenden Start hin, bereits kurz nach Handelsbeginn an der Tadawul-Wertpapierbörse in Riad stieg der Kurs der Aktie um zehn Prozent – das ist der höchste Wert, der an einem einzelnen Handelstag erlaubt ist.

Zwischenzeitlich erreichte Saudi Aramco einen Börsenwert von 1,88 Billionen Dollar und galt damals als wertvollstes Unternehmen der Welt, wurde aber später vom iPhone-Hersteller Apple abgelöst.

Von: APA/Reuters

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3 Kommentare auf "Corona-Pandemie setzt Saudi Aramco zu"


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Supergscheider
Supergscheider
Superredner
22 Tage 18 h

Endlich,kein Scheich mehr reich!

a sou
a sou
Universalgelehrter
22 Tage 17 h

Niedrige Ölpreise?? Bei 1,50 1,60 an der Tanke wer steckt die differenz da ein? Wenn man den Wucher von Staat abzieht, wären normalerweise ypreise um 1.30 drin bein sooo niedrigen Rohölpreisen. Da läuft wie überall was gewaltig falsch.. oder gibts jetzt schon eine Coronasteuer beim Tanken??

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
22 Tage 15 h

In D schlägt der Staat 2021 mit einem neuen Gesetz zu “Der Emissionshandel für Brennstoffe ist mit einem fixen CO₂-Preis von 25 Euro pro Tonne gestartet. Dadurch verteuert sich der Liter Benzin um rund 7 Cent, der Liter Diesel um rund 8 Cent. Bis 2025 steigt der CO₂-Preis schrittweise auf 55 Euro je Tonne. Damit sollen die Anreize erhöht werden, im Straßenverkehr den fossilen Kraftstoffverbrauch und damit auch die CO₂-Emissionen zu verringern.”
https://www.adac.de/news/brennstoffemissionshandelsgesetz-sprit-wird-teurer/#:~:text=Der%20Emissionshandel%20f%C3%BCr%20Brennstoffe%20ist,auf%2055%20Euro%20je%20Tonne.

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