"Assassin's Creed: Origins" geht dem Ursprung der Assassinen auf den Grund

Das sind die neuen Konsolenspiele

Dienstag, 24. Oktober 2017 | 11:02 Uhr

Mit “Assassin’s Creed: Origins” begibt sich eine Blockbuster-Reihe auf die Suche nach ihren Wurzeln und macht dabei einiges neu. Und wer auf den nächsten “Super Mario” wartet, kann auf Nintendo Switch mit dem Klempner ins Abenteuer ziehen. Die neuen Konsolenspiele.

Spiel, Spaß und Spannung – für die Konsole gibt es wieder viele Neuheiten. Fünf Titel im Überblick:

Auf der Suche nach dem Ursprung im alten Ägypten

Auch erfolgreiche Spieleserien brauchen gelegentlich einen Neustart: “Assassin’s Creed: Origins” von Ubisoft ist so ein Neustart und überrascht mit einer ganzen Reihe Neuerungen. Erstmals ist die Assassinen-Bruderschaft im alten Ägypten unterwegs – ganz nebenbei werden auch die Ursprünge dieses Bundes erzählt.

In der Rolle des Protagonisten Bayek werden vergessen Gräber und Pyramidengänge erkundet. Im Spielverlauf erwirbt er wertvolle Fähigkeiten und erweitert sein Waffenarsenal. Auffälligste Neuerung im Gameplay: Ein neues Kampf-System, das es möglich macht, schnell zwischen Nah- und Fernwaffen hin- und herzuschalten, und die Betonung von Rollenspiel-Elementen. Die Missionen werden nicht chronologisch abgearbeitet. Das lässt dem Spieler Freiheiten und ermöglicht mehrere Spieldurchläufe mit unterschiedlichen Spielerfahrungen. “Assassin’s Creed: Origins” ist ab 16 Jahren freigegeben und für Xbox One und Playstation 4 erhältlich. Es kostet je rund 70 Euro.

Heiße Reifen mit “Forza Motorsport 7” auf der Xbox One

Hände ans Lenkrad heißt es bei der Fortsetzung der Rennspiel-Referenz für die Xbox One von Microsoft. “Forza Motorsport 7” ist auf dem Markt und bringt PS-Fans wieder opulente Grafik in nativem 4K (3840 zu 2160 Pixel), herausragende Fahrphysik und einen unglaublichen Fuhrpark mit mehr als 700 Fahrzeugen. Im Karrieremodus können Spieler in rund 30 Stunden die sechs Mega-Meisterschaften mit bis zu 15 Events absolvieren. Innerhalb der Rennserien geht es recht abwechslungsreich zu. Offene Meisterschaften und Events mit speziellen Fahrzeugtypen wechseln sich munter ab.

Immer wieder muss man sich auf die neuen Boliden und Begebenheiten einstellen. Welche Fahrhilfen zum Einsatz kommen, bestimmen Spieler vor jedem Rennen aufs Neue. 32 Grundstrecken bieten mit ihren zahlreichen Variationen einiges an Abwechslung. Wer schließlich genug vom Einzelspielermodus hat, schwenkt auf die Multiplayer-Optionen über. “Forza Motorsport 7” hat keine Altersbeschränkung und kostet rund 60 Euro.

Prinzessinnen-Rettung mit dem bärtigen Klempner

Mit “Super Mario Odyssey” gibt es jetzt das erste große Spiel für Nintendo Switch, das sich nur um Klempner Mario dreht. “Super Mario Odyssey” ist ein 3D-Adventure, das den Kultklempner rund um den Globus an fantasievolle Orte führt. Mario erkundet Hutland, Schlemmerland und Co. auf der Suche nach Mondstickern als Treibstoff für sein Luftschiff. Natürlich muss wieder die Prinzessin Peach aus den Fängen von Echsen-Fiesling Bowser befreit werden.

Bei allem bekannten Setting gibt es mit der ungewöhnlichen Spielfigur Cappy ein spannendes neues Element. Cappy, Marios lebendige Mütze, ist Wurfgeschoss und Kaperinstrument zugleich. Im Kapermodus können Objekte und Gegner fremdgesteuert und so für die eigenen Ziele eingesetzt werden. Im Einzelspielermodus ist Cappy unter Spielerkontrolle, im Ko-op-Modus übernimmt ein zweiter Spieler die Steuerung der Mütze. “Super Mario Odyssey” ist ab sechs Jahren freigegeben und kostet rund 60 Euro.

Buntes Weltraum-Teamspiel mit Chaos-Potenzial

“Lovers in a dangerous Spacetime” ist ein knallbunter Kooperations-Shooter im Weltraum. Gemeinsam mit dem Spielpartner durchreist man in einem großen und kunterbunten Raumschiff ein ebenso buntes Weltall. In Teamarbeit werden dabei Antrieb, Schilde und Waffen des Schiffs gesteuert – natürlich im Kampf gegen böse Mächte.

Spieler haben zwei Optionen: Entweder geben sie dem von der künstlichen Intelligenz gesteuerten Partner Anweisungen. Oder sie sprechen sich mit bis zu drei anderen menschlichen Mitspielern ab, welche Gefechtsstationen sie übernehmen. Der Kooperationsspaß mit zufällig erstellten Leveln ist für Nintendo Switch, Playstation 4 und Xbox One verfügbar und kostet rund 15 Euro.

Was hat die Welt zerrissen?

“AER: Memories of Old” ist ein bemerkenswerter Indie-Titel vom Studio Forgotten Key. In diesem Adventure erkundet das Mädchen Auk zu Fuß oder in Vogelgestalt eine offene Welt aus zahlreichen schwebenden Inseln. Sie will herausfinden, was die Welt zerrissen und in den aktuellen Zustand gebracht hat. Hierzu findet sie allerhand Hinweise und setzt Stück für Stück ein spannendes Puzzle zusammen.

Musik, Farben, Geräusche – dazu das Schweben von Insel zu Insel und die Unterhaltungen mit Spielfiguren: Das alles gibt dem Erkundungsabenteuer ein ruhige und mystische Atmosphäre. “AER: Memories of Old” ist für Playstation 4 und Xbox One für je rund 15 Euro erhältlich. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht.

Von: APA/dpa

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Ohne Worte und ohne Hilfe erkunden Spieler die Welt von "Hob"

Das sind die neuen Konsolenspiele

Dienstag, 26. September 2017 | 12:02 Uhr

Ein Abenteuer ohne Dialoge, aber mit viel Spieltiefe, ein auf Gerümpel zusammengebauter Kumpel und von aggressiven Aliens vertriebene Hüter – sie alle streiten um die Aufmerksamkeit der Konsolenspieler. Auf Puzzle-Freunde wartet mit “Maize” ein absurder Spaß.

“Hob”

Die Spieleschmiede Runic Games aus Seattle hat in der Vergangenheit schon mit dem Action-Rollenspiel Torchlight auf sich aufmerksam gemacht. Mit “Hob” versuchen die Entwickler ein Experiment: “Hob” kommt gänzlich ohne Dialoge oder einen Erzähler aus. Allein die Interaktion mit der Spielewelt bringt die Story voran – und gibt dem Puzzle-Adventure so eine ganz besondere Note.

Los geht es für Spieler mutterseelenallein auf einem fremden Planeten. Information, was zu tun ist, gibt es nicht. Man muss also neugierig sein und alles erkunden. Nach und nach kommt man immer tiefer ins Geschehen hinein, löst puzzleartige Rätsel und entwickelt neue Fähigkeiten. Optik und Akustik von “Hob” sind sehr gut gelungen. Fazit: Experiment geglückt. “Hob” (ab zwölf Jahren) gibt es als Download für Playstation 4 und Xbox One. Kosten: rund 20 Euro.

“Knack 2”

Vier Jahre nach “Knack” will der Nachfolger “Knack 2” noch eine Schippe drauf legen. Die Story des Action-Adventures: Ein Konflikt zwischen Menschen und Kobolden schwelt. Gut, wenn man Knack an seiner Seite hat. Knack ist eine Figur, die aus lauter Gegenständen besteht, die er in der Welt findet. Je mehr er einsammelt, umso stärker wird Knack. Das ist auch nötig, da die Kobolde neben Nahkampfwaffen beispielsweise auch Kampfroboter einsetzen.

In den Kämpfen gegen die Kobolde nimmt “Knack 2” deutlich Anleihen an Prügelspielen. Mit Hilfe der so genannten Relikt-Energie lernt er insgesamt im Spielverlauf bis zu 20 Angriffe, die vor allem eingebettet in Kombinationen ihre ganze Schlagkraft entfalten. Daneben gibt es aber reichlich Raum zum Knobeln und Geschicklichkeit beweisen. Die 15 Level werden durch gut gemachte Zwischensequenzen miteinander verbunden. “Knack 2” ist exklusiv für Playstation 4 erhältlich. Es kostet für Spieler ab zwölf Jahren rund 40 Euro.

“Destiny 2”

“Destiny 2” ist für Spieler des ersten Teils zumindest von der Geschichte her zunächst einmal eine Enttäuschung. Der Einsatz zur Rettung der Welt war vergebens – alles liegt in Trümmern. Die Hüter, unsterbliche Krieger mit magischen Fähigkeiten, wurden vertrieben und müssen den Kampf gegen außerirdische Invasoren neu organisieren. In “Destiny” gesammelte Ausrüstung kann “Destiny 2” nicht genutzt werden, die Jagd nach neuen Waffen und Rüstungen beginnt von vorn.

Dabei reist man durch das Universum und findet zahlreiche Orte mit unterschiedlichen Herausforderungen. Insgesamt bleibt allerdings der Charakter eines Ego-Shooters erhalten. Die verschiedenen Waffengattungen sind gut ausbalanciert und man spürt, welches Gerät für welche Aufgabe am ehesten erfolgversprechend ist. Die Kampagne bietet neben dem Hauptstrang zahlreiche Nebenquests. Am meisten Spaß macht die Alienjagd im Multispieler-Modus. Der Titel ist für Playstation 4 und Xbox One erhältlich und kostet je rund 70 Euro. Das Spiel ist ab 16 Jahren freigegeben.

“Maize”

Das Puzzle-Abenteuer “Maize” von dem kanadischen Entwickler Finish Line Games ist eine interessante und leicht verrückte Überraschung. Zwei Wissenschaftler erhalten einen Auftrag der Behörden, interpretieren dabei einiges verkehrt und schaffen so intelligenten Mais. Aus der Ego-Perspektive wird eine verlassene Farm erkundet, wobei man auf vielfältige äußerst skurrile Charaktere trifft – darunter ein aggressiver, russisch sprechender Roboterteddy oder ein Maiskolben mit Unterbiss und Pigmentstörung.

Vor allem die unterirdische Forschungsstation hält einige Überraschungen parat. Optisch ist das Spiel auf einem sehr ansprechenden Niveau. Videospieler mit Hang zu bizarren Settings sind hier gut bedient. “Maize” (rund 20 Euro) gibt es als Download ist für Playstation 4 und Xbox One.

“Morphite”

Die Besiedlung des Weltraums ist ein klassisches Motiv in Videospielen. So auch in der Sci-Fi-Simulation “Morphite” vom US-Entwickler Crescent Moon Games. Protagonistin ist Myrah Kale, die in einer fernen Zukunft das Weltall erkundet. Dabei erkundet sie nicht weniger als auch ihre eigenen Geschichte und ihre Beziehung zur wirkmächtigen Substanz Morphite.

Besondere Bedeutung kommt neben dem Kampf auch dem Handel mit anderen Weltraum-Reisenden zu. Mit Hilfe eines Scanners sammelt Myrah Daten und Informationen über das Leben auf besuchten Planeten, die sich zu barer Münze machen lassen. Damit können dann Upgrades für Raumschiff, Raumanzug und Waffen gekauft werden. “Morphite” ist für Nintendo Switch, Playstation 4 und Xbox One für je rund 15 Euro erhältlich.

Von: APA/dpa

Bei "Splatoon 2" muss man eine Arena mit möglichst viel Farbe zuklecksen

Das sind die neuen Konsolenspiele

Mittwoch, 26. Juli 2017 | 17:08 Uhr

Ob fantasievolle Farbklecksereien, ein Psycho-Quiz mit Smartphone-Beteiligung, die Flucht aus den Fängen eines Überwachungsstaates oder ein Aufbauspiel auf einem fernen Planeten: An spannenden neuen Konsolenspielen mangelt es derzeit nicht.

Das 2015 erschienene “Splatoon” war zweifelsohne ein Überraschungshit auf der Wii U. Der Koop-Shooter von Nintendo mit hohem Spaßfaktor hat zahlreiche Fans gefunden, die sich nun auf die Fortsetzung für die Switch-Konsole freuen. Grob gesprochen geht es bei dem Spiel, in dem mit Farbe statt mit Geschossen geballert wird, darum, mit Kampfgenossen (Inklings) ein Farb-Match zu gewinnen: In einem Revierkampf gilt es, eine Arena mit möglichst viel Farbe des eigenen Teams zuzuklecksen oder auch zuzurollern.

Bei “Splatoon 2” ist nach wie vor der Multiplayer Trumpf. Neben optischen Verbesserungen gibt es vor allem neue Primär- und Sekundärwaffen, aber auch neue Spielmodie: Dazu gehören etwa der Klecks-Doppler und Sepitox-Nebel, aber auch der Salmon Run und neue Arenen. Deutlich spürbar ist der Systemwechsel von Wii U zu Switch aber in punkto Steuerung, die direkter und intuitiver geworden ist. Das Spiel (ab sechs Jahren) kostet knapp 60 Euro.

Mit Playlink hat auch Sony ein neues System entwickelt, allerdings als Erweiterung für die Playstation 4 (PS4) konzipiert. Mit Hilfe von Apps kann man per Smartphone oder Tablet in das Spielgeschehen eingreifen. Mit “That’s you” ist nun auch der erste Partygame-Titel mit Playlink-Unterstützung erschienen. Dabei handelt es sich mehr um ein unterhaltsames Psycho-Quiz als um reine Wissensabfrage. Es geht bei dem Spiel darum, seine Mitstreiter möglichst genau einzuschätzen. Damit eignet es sich etwa als Kennenlernspiel – nicht nur bei Partys.

Es gibt zehn Spielkategorien von “Liebe” bis “Wildnis”, zu denen bis zu sechs Spieler Fragen per Smartphone beantworten müssen. Spaßig ist die Einbindung der Smartphone-Kamera in das Spiel. Denn in den Spielrunden geht es dann etwa auch darum, die Grimassen eines Mitspielers möglichst genau nachzumachen. Der PS4-Titel hat keine Altersbeschränkung und kostet rund 20 Euro.

Gar nicht lustig, sondern bedrückend geht es in dem 2D-Sidescroller “Black: The Fall” aus den rumänischen Sand Sailor Studios zu, die damit wohl auch etwas Geschichtsbewältigung betreiben. Denn es ist kein Zufall, dass die Story in einem kommunistischen Überwachungsstaat spielt. Die Aufgabe des Spielers: Er schlüpft in die Rolle eines Maschinenbau-Ingenieurs, der aus den Fängen des Staates entkommen muss. Der spielbare Charakter verfügt über keine Waffen. Er muss sich mit verschiedenen anderen Hilfsmitteln den Weg in die Freiheit erarbeiten. Der Überwachungsapparat ist ausgeklügelt, der Gegner stark. Es kommt auf Geschick und richtiges Taktieren an.

Die Entwickler haben aber auch Science-Fiction-Bestandteile eingestreut: Das Regime kann seine Opfer etwa geistig fernsteuern. Der Spieler hat aber über eine Art Fernbedienung die Möglichkeit, etwas gegen die Manipulation zu tun – sie ist sein wichtigstes Werkzeuge im Kampf gegen den Unrechtsstaat. Ein weiterer wichtiger Helfer ist ein Roboterhund mit besonderen Fähigkeiten. Alles in allem handelt es sich bei “Black: The Fall” um einen sehr gut gemachten und spannenden Indie-Titel. Das Spiel (ab zwölf Jahren) ist für rund 15 Euro als Download für PS4 und Xbox One erhältlich.

Der Anime-Titel “Fate/Extella: The Umbral Star” von Marvellous ist für die PS4 schon länger erhältlich. Nun gibt es das Fantasy-Action-Adventure mit Rollenspiel-Charakter auch für die Switch. Besonderes Merkmal des Spiels sind Massenschlachten, wie man sie etwa von der “Dynasty Warriors”-Reihe kennt. Durch das Setzen von Combos wird der Extella-Angriff-Balken aufgefüllt. Ist diese Spezialattacke verfügbar, gibt es kein Halten mehr, und die Spielfigur pflügt nur noch so durch die feindlichen Reihen. Das zu erobernde Gebiet ist riesig. Gut also, dass man sich teleportieren kann. Das Spiel (ab zwölf Jahren) kostet rund 60 Euro.

“Aven Colony” ist ein Aufbauspiel klassischer Art: Der Exoplanet Aven Prime soll nutzbar gemacht werden. Erkundungstrupps müssen ausgesandt, erste Kolonien gegründet werden. Ressourcen gewinnen und diese geschickt einsetzen ist genretypisch eines der Erfolgsrezepte. Großer Knackpunkt ist die Stromversorgung. Denn beim Bau neuer Elemente geht es nicht ohne stromhungrige Drohnen. Anfangs kann man sich der Aufbauarbeit noch ohne größere Störungen widmen, dann aber schlagen das ungewöhnliche Klima, aber auch außerirdische Lebensformen gnadenlos zu. Insgesamt ist das Spiel ohne Altersbeschränkung aber gut ausbalanciert – und kostet für Xbox One und PS4 je rund 30 Euro.

Von: APA/dpa